Kamrad reich mir die Hände

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Kam’rad, reich mir die Hände
wolln fest zusammenstehn
Und geht es auch zu Ende
der Geist kann nicht untergehn

Seht, aus unsern Farben
grüßen unverwandt
die vom Jungsturm starben
für das Vaterland

Wir wanken nicht noch weichen
stürmen begeistert vor
Stolz tragen wir die Zeichen
von unserm Jugendkorps

Blau-weiß-blaue Fahnen
schwarz-weiß-roter Grund
Treue sie gemahnen
unsern Jugendbund

Ist alles auch zerschlagen
Freiheit am Boden liegt
Wir wollen nicht verzagen
Jungsturmgeist der siegt

Dazu laßt uns weihen
alle Herz und Hand
soll aufs neu gedeihen
unser Vaterland

Die Not hat bald ein Ende
Frühling lacht deutscher Flur
Kamrad, reich‘ mir die Hände
halte unsern Schwur

Einig laßt und mächtig
uns zusammengehn
dann wird Deutschland prächtig
wieder auferstehn

Text: Verfasser unbekannt? M. ?
Musik: auf „Blue Bell“, amerikanischer Vorkriegsschlager von 1904 (Theodore F. Morse)
in Jungstürmers Singborn, 1922

Geschichte dieses Liedes:
Liederthema: ,
Liederzeit: (1922)