Ich armer Hase in dem weiten Feld (vor 1910)

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Ich armer Hase in dem weiten Feld
Sie sein mir ja so nachgestellt
Sie trachten mir nach dem Leben mein
Wo bleib ich armes Häselein?

Wenn mich dann der Jäger find
Und mich in seine Seite nimmt,
Dann tun die Büchsen knallen
Sie piffen, paffen, schallen

Dann laufen mir die Hunde vorbei
Wo bleib ich armer Hase noch frei?
Und komme ich dann wohl aus dem Busch
Und meine, ich lebe in Freude und Lust

Dann tun sie mit mir prangen
Daß mir die Lappen hangen
Ich himmele, ich schwimmele wohl hin und her
Als wenn ich ein Dieb oder Mörder wär

Dann werd ich gebraten als wie ein Fisch
Und werde getragen auf den Herrentisch
Dann tun sie Gäste laden
Sie trinken bei dem Braten
Wohl extra Bier und franzschen Wein
Der Hase muß ganz verzehret sein.

Text: anonym in : “ Ut öler Welt “ Volksmärchen , Sagen, Volkslieder und Reime ,
eine gewisse Verwandtschaft mit „Häschen in der Grube“
gesammelt von Wilhelm Busch – (1910)

Liederthema:
Liederzeit: vor 1910 : Geschichte dieses Liedes:

Zur Geschichte dieses Liedes:

Parodien, Versionen und Variationen: „Häschen in der Grube“ geht zurück auf ein altes Kinderspiel, das zumeist unter dem Titel „Nix in der Grube“ gespielt wurde.

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