Liederlexikon: Wilhelm Busch

| 1832

Lieder und Gedichte von Wilhelm Busch:  geboren am 15. April 1832 in Wiedensahl, gestorben am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.



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Wilhelm Busch im Archiv:

Lenore fuhr ums Morgenrot

Lenore fuhr ums Morgenrot Empor aus schweren Träumen: „Bist untreu, Wilhelm, oder tot? Wie lange willst du säumen?“ – Er war mit König Friedrichs Macht Gezogen in die Prager Schlacht Und hatte nicht geschrieben, Ob er gesund geblieben. Der König und die Kaiserin, Des langen Haders müde, Erweichten ihren harten Sinn Und machten endlich Friede; Und jedes Heer, mit Sing

Wie reizend wie wonnig (Der Morgen im Lenz)

Wie reizend, wie wonnig ist alles umher Am Hügel wie sonnig, wie schattig am Wehr Dort spiegeln sich Erlen im blauen Kristall hier wiegen sich Schmerlen im tosenden Fall Wie grünet die Aue so lieblich und mild Wie pranget im Taue das Blumengefild Schon kleidet die Beere sich würzig in Rot schon schwillet die Ähre des Segens zu Brot Der

Alles liebt und paart sich wieder (1801)

Alles liebt und paart sich wieder Liebend steigt der Lenz hernieder Und umarmt die junge Flur Süßes sehnendes Verlangen einem Wesen anzuhangen lebt und webt durch die Natur Von des Jünglings Lieb erkoren schwebt im holden Traum verloren ahnungsvoll der Mädchenchor Liebe bringend, Lieb´empfindend unterliegt es überwindend liebt und wird geliebt wie er Was Gefild und hain belebt was in

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