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De Sonn steigt hintern Wald drübn nei,
besaamt de Wolken rut,
e jeder legt sei Warkzeig hi
on schwenkt zen Gruß senn Hut.
’s is Feierobnd, ’s is Feierobnd.
Es Togwark is vullbracht,
’s gieht alles seiner Haamit zu,
ganz sachte schleicht de Nacht.

On übern Wald e Vögele
fliegt noch senn Nastel zu,
ven Därfel drübn e Glöckel klingt,
dos maant: Legt eich ze Ruh!
’s is Feierobnd, ’s is Feierobnd.
Es Togwark is vullbracht,
’s gieht alles seiner Haamit zu,
ganz sachte schleicht de Nacht.

Do zieht’s wie Frieden dorch der Brust,
es klingt als wie e Lied,
aus längst vergangne Zeiten rauscht’s
gar haamlich dorch’s Gemüt.
’s is Feierobnd, ’s is Feierobnd.
Es Togwark is vullbracht,
’s gieht alles seiner Haamit zu,
ganz sachte schleicht de Nacht.

Gar manichs Harz hot ausgeschlogn,
vorbei is Sorg on Müh,
on übern Grob ganz sachte zieht
e Rauschen drüber hi.
’s is Feierobnd, ’s is Feierobnd.
Es Togwark is vullbracht,
’s gieht alles seiner Haamit zu,
ganz sachte schleicht de Nacht.

Text und Musik: Anton Günther
u. a. in Liederbuch der Fallschirmjäger

Liederthema:
Liederzeit: (1903)

Region:

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