Günther

Anton Günther

| 1970

 Der wohl bekannteste Volksdichter und Sänger des Erzgebirges Anton Günther wurde am  5. Juni 1876 in Gottesgab in Böhmen geboren, wo er auch am 29. April 1937 starb. Er gilt als der Erfinder der Liedpostkarte . (wikipedia)

CD buch






"Günther" im Archiv:

  • Ach wie bald ach wie bald
    Ach wie bald, ach wie bald schwindet Schönheit und Gestalt! Prahlst du gleich mit deinen Wangen die wie Schnee und Rosen prangen auch die Rosen welken ab Kaum gedacht, kaum gedacht ist der Freud ein End gemacht Gestern Lust und Freud genossen heute durch die Brust geschossen morgen in dem kühlen Grab Weine nicht, weine nicht […]
  • Brüder laßt uns lustig sein (Gaudeamus Igitur)
    Brüder, laßt uns lustig sein Weil der Frühling währet. Und der Jugend Sonnenschein Unser Laub verkläret: Grab und Bahre warten nicht; Wer die Rosen jetzo bricht Dem ist der Kranz bescheret. Wo sind diese, sagt es mir Die vor wenig Jahren Eben also gleich wie wir Jung und fröhlich waren? Ihre Leiber deckt der Sand […]
  • De Sonn steigt hinnerm Wald drübn nei (´s Feieromd)
    De Sonn steigt hinnerm Wald drübn nei Besaamt de Wolken rut A jeder legt sei Warkzeig hi Un schwenkt zem Gruß sann Hut ´s is Feieromd, ´s is Feieromd Es Togwerk is vollbracht ´s gieht alles seiner Haamit zu ganz sachte schleicht de Nacht Un übern Wald a Vögela Fliegt noch sann Nastel zu Von […]
  • Der König rief: Mein Volk wach auf
    Der König rief: Mein Volk wach auf Germania recke dich die Feinde drängen sich zuhauf dein Gott verläßt dich nicht Das gute alte deutsche Schwert nimm kraftvoll in die Hand Es hat noch immer sich bewährt zum Schutz fürs Vaterland Deutschland mein Deutschland du kannst nicht untergehn wenn deine Grauen für dich im Felde stehn […]
  • Der Wind weht kalt von Osten (Baltikumslied)
    Der Wind weht kalt von Osten wir ziehn der Heimat zu wir haben die Schlacht geschlagen das Schwert hat endlich Ruh Die Schlacht sie ist verloren das Heer zerstob wie Spreu Wir haben dem König geschworen dem König dem bleiben wir treu Oh voller Schmach und Schande du ruhmgekröntes Heer als Lieb und Treue schwanden […]
  • Ein Gastwirt (Der graue Esel)
    Ein Gastwirt – hab ich recht gehört,so wohnte er in Wesel –War wirklich reich und sehr geehrtin seinem grauen Eselweil er die vielen Gästebewirtete aufs beste Allein das Glück soll bei den reichen Spendendie schwachen Menschen ganz und gar verblenden.Der Wirt, von Hochmut eingenommen,ließ einen Advokaten kommenund bat durch ihn den Fürst – das Schild […]
  • En Wenter wenns oft schtörmt on schneit
    En Wenter, wenns oft schtörmt on schneitwenns wattern tut wie net gescheitwenns Wendweha schmäßtbis an Fenster ra, deß mr oftnet naussah ka, on is drzu racht pfarisch kaltdeß mr kan Hund nausschtußen tutja do is en schänstn of dr Ufnbankwenn is Pfeifel brennt, do werd da Zeit net langWenn is Feier brasselt, is en Schtüwel […]
  • Endlich bleibt nicht ewig aus
    Endlich bleibt nicht ewig aus,Endlich wird der Trost erscheinen,Endlich grünt der Hoffnungsstrauß,Endlich hört man auf zu weinen.Endlich bricht der Tränen Krug,Endlich spricht der Tod: Genug! Endlich wird aus Wasser Wein,Endlich kommt die rechte Stunde,Endlich fällt der Kerker ein,Endlich heilt die tiefe Wunde.Endlich macht die SklavereiDen gefangnen Joseph frei.    Endlich, endlich kann der Neid,Endlich auch […]
  • Es fiel ein Furz vom Dach Fridolin
    Es fiel a Fortz vum Dach, Fridolin A macht a gruß Gekrach, Fridolin Er fiel zwischen Dornen und Disteln hinein Und fuhrte kenn enzga Schiefer sich ei Rosabella Fridolin Da Fortz, dar woar zerplotzt, Fridolin Do hotta sa wieder zomma gerofft, Fridolin Do koama se oll vum Polezeiroat Du machta sich anne saure Fortzsoaloat Rosabella […]
  • Fritz war ein herzensguter Junge (Fritz der Näscher)
    Fritz war ein herzensguter Junge Und Lernen war ihm nur ein Spiel Doch auf den Wohlschmack seiner Zunge Hielt leider Fritzchen gar zu viel Ihm that´s im Erd und Himbeersuchen Von allen Jungen keiner nach Und traun! er war um ein Stück Kuchen Geklettert auf das Rathhausdach Mit Diebstahl hätt er sein Gewissen Um alle […]
  • Harter Kampftag ist nun vorüber
    Harter Kampftag ist nun vorüber übers Lager senkt sich NachtDer Atem der Krieger geht langsam und schwerdie Herzen noch glühen vom Feuer der SchlachtFeuchte Erde unter den Müdengrauer Himmel deckt sie als Zelt Müd und hungrig steht ich zur WacheRegen strömt, die Augen sind schwerden Schlaf der Kameraden zu schirmen befiehltdes Dienstes Gebot mir, die […]
  • Im Osten hinter den Wäldern
    Im Osten hinter den Wäldernsteigt der neue Tag heraufund der Tau der fällt über Wiese und Zeltund die Sonne, die Sonne geht auf Die weiteren beiden Strophen aus rechtlichen Gründen nicht abgedruckt)  Text: Günther Deicke ( 1922-2006 – über das ehemalige NSDAP-Mitglied und späteren Lyriker und Publizisten Günther Deicke gibt es einen Wikipedia-Artikel )Musik: Horst Berner […]


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