Dort hoch auf jenem Berge da geht ein Mühlenrad (1533)

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Dort hoch auf jenem Berge
da geht ein Mühlerad
das mahlet nichts dann Liebe
die Nacht bis an den Tag

Die Mühle ist zerbrochen
die Liebe hat ein End
So gsegen dich Gott mein feines Lieb
jetz fahr ich ins Elend

Ach Scheiden immer Scheiden
wer hat dich doch erdacht
hast mir mein junges Herze
aus Freud in Trauren bracht

Text und Musik: Verfasser unbekannt

Die Strophen 1 und 2 aus den Bergkreyen um 1533  – offensichtlich hat Eichendorff hier abgeschrieben, als der „In einem kühlen Grunde“ schrieb

 


Liederthema: Liebeskummer
Liederzeit: (1533)
Schlagwort: |
Region: -



Anmerkungen zu "Dort hoch auf jenem Berge da geht ein Mühlenrad (1533)"

Strophe 3 mit „Ach Scheiden immer Scheiden“ ist der gewöhnliche Lieblingsschluß vieler Lieder aus der 1 und 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts: => Scheiden

Vgl. z B. Ich hört ein Fräulein klagen ( Uhland I ,184) — Ich sah mir für einem Walde ein feines Hirschlein stahn ( 1574,  Fliegendes Blatt Nürnberg Friedr Gutknecht und Ambraser Liederbuch S. 62  — Der Mond der steht am höchsten ( Forster 1549 und 1552, III Nr 19 u 63 ,  UhIand I, 183  —
Schürz dich Gretlein schürz dich s Flieg Bl Nürnb Valentin Reuber  — Feins Lieb ich muß dich meiden ( Fl. Bl. Nürnberg , Valentin Reuber , H v Aufsess und Mone , Anzeiger, 1834 , Sp. 179 usw.

Elend ahd elilenti, mhd ellende , andres Land, Fremde — 3,2. wer hat sich dein erdacht — und wer hat dich erdacht  — 3,4: aus Freuden (Freude) in Trauren bracht

Letzte Aktualisierung am 2.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API