Bremer Stadtmusikanten

All meine Sach die geht nicht wohl (Monarchenlied)

All´ meine Sach´, die geht nicht wohl
wie´s geh´n soll
saufen wir viel, so werden wir voll
Die Schuh versoffen, barfuß geloffen
Die Strumpf, die geh´n eh weg
und da läuft man im Dreck
durch den Rock scheint der Ellenbogen

Die Haar wachsen mir zum Hut heraus
wie ein Strauß
das Hemd hängt mir zu den Hosen heraus
ich wollt‘ es flicken, ’s wollt‘ sich nicht schicken
Kein Nadel und kein Zwern
und ich tu’s auch nicht gern
zerriss in tausend Stücken!

Lieber Bruder, ich rat‘ es dir
folge mir
ein Exempel nehm an mir
Sei kein Verkäufer, auch kein Versäufer,
hätt‘ ich mir das Maul ins Wasser
gesteckt, so stund‘ meine Sach‘ weit besser.

Nun ade zur guten guten Nacht
ich habe vollbracht
ich hab das Meinige durchgejagt
Mein Stock und Degen muss ich ablegen
und der Wirt schmeißt mich zu der Tür hinaus
und droht mir noch mit Schlägen.

Text und Musik: Verfasser unbekannt , um 1930, aus dem DVA
nach “ Lieder der Strasse

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Liederthema: Vagabundenlieder
Liederzeit: (1930)
Schlagwort: |




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