Liederzeit: 1918-1921 Deutsche Revolution

Lieder der deutschen Revolution 1918 (Novemberrevolution 1918) – Lieder, entstanden in den Kämpfen um eine demokratische, sozialistische Republik, zum Ende des Ersten Weltkriegs, in den ersten Jahren der Weimarer Republik.


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Als Opfer seid Ihr gefallen im Kampf (Trauermarsch russischer Revolutionäre)

Als Opfer seid Ihr gefallen im Kampf In heiliger Liebe zum Volke Ihr gabt Euer Alles hin für das Volk Und Leben und Glück und Freiheit Gelitten habt Ihr in Kerkers Gruft Die Richter, die Henker sprachen zuweilen Das furchtbare Urteil aus Und weiter klirrten die Ketten In Prunktvollen Räumen schmaust der Despot Die Unrast im Weine ersaufend Doch drohende

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | Liederzeit: | | 1921


Auf auf zum Kampf (1919)

Auf, auf zum Kampf ! Zum Kampf ! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf ! Zum Kampf ! Zum Kampf sind wir bereit ! Dem Karl Liebknecht haben wir´s geschworen der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand Wir fürchten nicht, ja nicht den Donner der Kanonen wir fürchten nicht, ja nicht den Tod für Freiheit, Recht Dem

Arbeiterlieder | Politische Lieder | Liederzeit: | | 1919


Auf Gesellen froh und munter

Auf Gesellen froh und munter schenkt die Gläser voller Wein denn unser Handwerk geht niemals unter lustige Zimmerleute wollen wir sein Meister gib uns die Papiere Meister gib uns unser Geld die schönen Mädchen , die sind uns lieber als die Schafferei auf dieser Welt Denn wir brauchen´s keinen Kaiser und wir brauchen´s keinen Gott Denn der Krieg war nur

Arbeiterlieder | Arbeitslieder-Handwerkerlieder | Liederzeit: | 1918


Auf junger Tambour schlage ein

Auf, junger Tambour, schlage ein nach Bayern da wollen wir marschieren nach München wollen wir hinein, ja hinein Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren Am Wege rot die Röslein blühn wenn Rotgardisten nach München ziehn Am Wege steht ein kleines Haus in den Scheiben spiegelt sich der Morgen Ein holdes Mädel schaut heraus ihr Antlitz ist voller Lieb und Sorgen

Arbeiterlieder | Liederzeit: | | 1919


Aus der Städte dumpfen Banden

Aus der Städte dumpfer Banden aus des Alltags Sklaverei wächst der Ruf in allen Landen Wachet auf, der Mensch ist frei! Wollt ihr denn die Zeit verpassen wo die Sonne rollt und glüht? Tragt ihr Leuchten in die Gassen dass die ganze Welt erblüht! Lasst uns froh und heiter werden! Seht, schon fällt der morsche Stein! Neuer Frühling zieht auf

Arbeiterlieder | Liederzeit: | 1921


Bei Duisburg sind viele gefallen

Bei Duisburg sind viele gefallen Bei Duisburg gingen viele verlor´ n Da waren zwei Rotgardisten Die einander die Treue geschwor´ n. Die schworen einander die Treue Sie hatten einander so lieb Sollte einer von beiden fallen Das der andere der Mutter dann schrieb. Da kam eine feindliche Kugel Durchbohrte dem einen das Herz Für die Eltern war es ein Kummer

Arbeiterlieder | Lieder der Maerzrevolution 1920 | Lieder vom Tod | Liederzeit: | 2004


Blut muß fließen knüppelhageldick

Blut muß fließen Blut muß fließen Blut muß fließen knüppelhageldick Das gibt rote Hosen das gibt rote Hosen das gibt rote Hosen für die deutsche Republik Aufgezeichnet gegen Ende des ersten Weltkriegs, als angesichts der sinnlosen Durchhaltepolitik der Regierung und der Heeresleitung „in einzelnen Truppenteilen (aus badischer mündlicher Überlieferung) die erbitterten Soldaten “33 Jahre währt die Knechtschaft schon” im alten Text auf

Politische Lieder | Liederzeit: , , | | 1918


Brüder ergreift die Gewehre (Russischer Rotgardistenmarsch)

Brüder, ergreift die Gewehre Auf zur entscheidenden Schlacht! Sollten denn unsere Heere Fürchten das Trugbild der Macht? Die wir dem Elend entstammen Brüder aus Armut und Qual Brennen im Kampfe zusammen Werden geschliffener Stahl. Uns aus dem Elend zu lösen Ballt die bewaffnete Faust Die auf die zitternden Größen Wie ein Blitz niedersaust Ihnen war Macht und war Ehre Wir

Arbeiterlieder | Politische Lieder | Liederzeit: | | 1921


Brüder seht die rote Fahne

Brüder, seht, die rote Fahne weht uns kühn voran Um der Freiheit heil´ges Banner schart euch, Mann für Mann Haltet stand, wenn Feinde drohen Schaut das Morgenrot Vorwärts! ist die große Losung. Freiheit oder Tod Sind die ersten auch gefallen rüstet euch zur Tat Aus dem Blute unsrer Toten keimt die neue Saat Weint nicht um des Kampfes Opfer Schaut

Arbeiterlieder | Freiheitslieder | Liederzeit: , | 1921


Brüder wir stehen geschlossen (Kampflied des jüdischen Proletariats)

Brüder, wir stehen geschlossen, auf Leben und Tod wie ein Mann: Wir stehen im Kampf als Genossen, die Fahne, die rote, voran! Trifft dich ein Schuß mein Getreuer, ein Schuß von dem Feinde, dem Hund, – Ich trag dich heraus aus dem Feuer und heil dir mit Küssen die Wund’. Bist du gefallen, ein Toter, die Augen, die lieben, in

Arbeiterlieder | Politische Lieder | Liederzeit: | 1921



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