Einstmals, als ich ging allein sah in einen Wald hinein sitzt ein Häslein in dem Strauß guckt mit Einem Aug heraus Armes Häslein weint und klagt heimlich zu sich selbsten sagt Jäger, was hab ich getan dass d Hund auf mich hetzest an? Wenn das Windspiel mich erschnappt gleich der Jäger nach mir tappt trägt ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Himmel, wie sonnig Erde, wie schön Täler, wie wonnig reizend ihr Höh´n Wer will noch gerne weilen im Haus Leuchtende Ferne lockt uns hinaus Hört ihr der Lerche jubelndes Lied Wie´s nach den Bergen aufwärts uns zieht Wer will noch schweigen klinget der Hain Stimmt in den Reigen fröhlich mit ein Wandern im Maien Lenz ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Schon die Abendglocken klangen und die Flur im Schlummer liegt Wenn die Sterne aufgegangen jeder gern im Traum sich wiegt Ja, ein ruhiges Gewissen mög’s uns stets der Schlaf versüssen, bis der Morgenruf erschallt, und das Horn vom Felsen hallt Seht aus dunkler Höhe winken hell des Mondes freundlich Bild, und des Himmels Lichter blinken ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Fern im Süd das schöne Spanien ist mein Heimatland, wo die schattigen Kastanien rauschen an des Ebro Strand, wo die Mandeln rötlich blühen wo die heisse Traube winkt, und die Rosen schöner glühen und das Mondlicht goldner blinkt Und nun wandr‘ ich mit der Laute traurig hier von Haus zu Haus, doch kein helles Auge ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1834


Es brechen im schallenden Reigen die Frühlingsstimmen los sie können´s nicht länger verschweigen die Wonne ist gar zu groß Wohin? Sie ahnen es selber kaum es rührt sie ein alter, ein süßer Traum Die Knospen schwellen und glühen und drängen sich an das Licht und warten in sehnendem Blühen daß liebende Hand sie bricht Und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1834


Am Rosenhügel hob ich mich empor Wo ich in süßen Träumen mich verlor Doch ach, verschwunden ist der Wellen Schaum Das Leben ist ja nur ein Traum Ich dachte meiner Jugend goldnen Zeit Der ersten Liebe holden Seligkeit Doch ach verschwunden ist der Hoffnung Schaum Das Leben ist ja nur ein Traum Um Freunde schlang ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Amerika, das Feenland Soll laut mein Kiel besingen. Drum bitt ich um geneigtes Ohr Es kommen seltne Dinge vor Die gar zu lieblich klingen.- Bei einem Wirt in Asla War ich erst Kerbholzschneider; Dann stieg ich immer höher auf, Und in des zweiten Jahreslauf War ich schon Doppelkreider. Von da an ging’s fort mit Extrapost, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Einem, der einst auf der Jagd stellte Vogelreiser hat man Kron‘ und Zepter gebracht und er ward ein Kaiser Einer, der den Wald durchstrich um die Tierlein zu morden hat zu Sanftmut bekehret sich ist ein Heil’ger worden Ein Kaiser wollt ich sein an Lust und ein Heiliger an Sinne wenn du mich nähmst an ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1834


Nachts um die zwölfte Stunde Verläßt der Tambour sein Grab Macht mit der Trommel die Runde Geht emsig auf und ab Mit seinen entfleischten Armen Rührt er die Schlägel zugleich Schlägt manchen guten Wirbel Reveill und Zapfenstreich Die Trommel klinget seltsam Hat gar einen starken Ton Die alten toten Soldaten Erwachen im Grab davon Und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1834


Da streiten sich die Leut herum oft um den Wert des Glücks Der eine heißt den andern dumm am End weiß keiner nix Da ist der allerarmste Mann dem andern viel zu reich das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich Die Jugend will stets mit Gewalt in allem glücklich sein doch wird ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1834