Dir folgen meine Tränen

Dir folgen meine Tränen dir, die du von mir fliehst und mein unendlich Sehnen ganz ohne Tränen siehst Dies Herz, das du verkennest Bleibt einzig dennoch dein Das Herz, für das du brennest Wird nicht so standhaft sein Willst du die Ruhe finden Die mich auf ewig flieht O so vergiß die Linden Wo mir dein Denkmal blüht Vergiß die

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Fern im Süd das schöne Spanien (Der Zigeunerbube im Norden)

Fern im Süd das schöne Spanien ist mein Heimatland, wo die schattigen Kastanien rauschen an des Ebro Strand, wo die Mandeln rötlich blühen wo die heisse Traube winkt, und die Rosen schöner glühen und das Mondlicht goldner blinkt Und nun wandr’ ich mit der Laute traurig hier von Haus zu Haus, doch kein helles Auge schaute freundlich noch nach mir

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Nachts um die zwölfte Stunde

Nachts um die zwölfte Stunde Verläßt der Tambour sein Grab Macht mit der Trommel die Runde Geht emsig auf und ab Mit seinen entfleischten Armen Rührt er die Schlägel zugleich Schlägt manchen guten Wirbel Reveill und Zapfenstreich Die Trommel klinget seltsam Hat gar einen starken Ton Die alten toten Soldaten Erwachen im Grab davon Und die im tiefen Norden Erstarrt

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Wann o Schicksal wann wird endlich

Wann, o Schicksal, wann wird endlich mir mein letzter Wunsch gewährt Nur ein Hüttchen, still und ländlich Nur ein kleiner, eigner Herd Und ein Freund, bewährt und weise Freiheit, Heiterkeit und Ruh Ach und Sie! das seuf ich leise Zur Gefährtin Sie dazu Wenn ich noch ein Gärtchen hätte Bauten wir  mit eigner Hand Statt geschorener Boskette Und der Hagebuchenwand

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Mei Florian mei Herze

Mei Florian mei Herze Ach du gehst jetzt von mir Und du stärkst dich im Schmerze Mit Würstel und mit Bier Doch’s Mariandel bleibt zurück O weh mit thränendem Blick Mei Florian mei Herze Ach du gehst jetzt von mir Und du stärkst dich im Schmerze Mit Würstel und mit Bier Du fliegst jetzt über Städte Und auch Länder dahin

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