Es taget in dem Osten

Es taget in dem Osten, Es taget überall. Erwacht ist schon die Lerche, Erwacht die Nachtigall. Wie sich die Wolken röten Am jungen Sonnenstrahl! Hell wird des Waldes Wipfel Und licht das graue Tal. Die Blumen richten wieder Empor ihr Angesicht; Mit Tränen auf den Wangen Schau´n sie ins Sonnenlicht. Und könnt ein herbes Leiden Je trüben deinen Mut: Schau

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Ein Lied in Ehren

Ein Lied in Ehren wer will´s verwehren Singt´s Vöglein nicht im Blütenkranz und Engel nicht im Sternenglanz Ein guter froher Mut ein frisches leichtes Blut geht über Geld und Gut Ein Trunk in Ehren Wer will’s verwehren Trinkt’s Blümlein nicht den Morgentau? Und wächst die Traube denn zur Schau? Nein, wer am Werktag schafft, Dem bringt der Rebensaft Am Sonntag neue Kraft Ein Kuß in Ehren; Wer will’s verwehren?

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Meiner Heimat Berge

Meiner Heimat Berge dunkeln flutend in der Wälder Grün und gleich Heldenaugen funkeln Sterne die darüber glühn. Dämmernd Licht umfließt die Wipfel, wo das hehre Schweigen thront Hohenstaufens schlanken Gipfel krönt ein Geisterfürst, der Mond Hohenstaufen, selge Sterne! Beide, Friedrich, Konradin Schaut ihr aus verhüllter Ferne jetzt nach eurer Wiege hin? Schweb heraus aus ihrer Wolke, Liederfrühling, Waffenklang Über dem verwaisten

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Pamietasz bracie kochany (J, 1831)

Pamietasz bracie kochany Gdysmy zawsze w dni wiosnowe Wychodzili na Bielany i Obchodzic swieto majowe Nucacwraz; Boze daj By nam lepszy zakwitl maj Ci, ktorzy nam wiezy dali Zhoszao majowa ustawe Jeszczearodze zabraniali Swiecic drogq ojcow slawe Smutno zyc, smutno zyc Gdy sie z sercem trzeba kryc …… Die ersten zwei Strophen des Textes von K. Gaszynski (geschrieben im April 1831

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