Es wollt ein Mägdlein spazieren gehn (Teufel)

Es wollt ein Mägdlein spazieren gehn Begegnet ihr ein Cavalier. Der nahm sie bei ihrer schneeweißen Hand Und macht aus ihr ein Eselsgewand. Die ritten vor die Schmiedenthür Der Schmied der sieht vom Fenster herfür “Ach, Schmied, ach lieber Schmiede mein Geh’ raus, beschlag mir mein Eselein!” “Ich geh nicht heraus und beschlag dir’s nicht Ich habe der großen Hämmer

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Schlafe schlafe holder süßer Knabe

Schlafe, schlafe, holder süßer Knabe Leise wiegt dich deiner Mutter Hand Sanfte Ruhe, milde Labe Bringt dir schwebend dieses Wiegenband. Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe, Noch beschützt dich deiner Mutter Arm, Alle Wünsche, alle Habe Faßt sie liebend, alle liebewarm. Schlafe, schlafe in der Flaumen Schoße, Noch umtönt dich lauter Liebeston, Eine Lilie, eine Rose Nach dem Schlafe werd’

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Nichts kann auf Erden verglichen werden

Nichts kann auf Erden verglichen werden der Schäfers Lust, auf grünen Heiden, Verblümten Weiden, gibts wahre Freuden, mir ists bewust. Bei kühlen Bronnen, Bei heisser Sonnen Bestrahlet sein, Ohn Furcht der Waffen Im Grünen schlafen, Bei meinen Schafen Ist Freud allein. Bald geh ich leyren, Bald wieder feyren, Durch tiefe Thal, Dann muß ich springen Mich ganz aussingen, Thut wieder

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