Jahr: 1811

Da ist er da ist er der liebliche Mai Der Himmel so heiter die Erde so neu Die Fluren so duftig so blinkend von Tau die Bäche so murmelnd die Lüfte so lau Die Nachtigall flötet im Blütengesträuch der Hänfling singt hüpfend von Zweige zu Zweig es scherzen die Fische …

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Frühlingslieder | , | 1811


„Herz, mein Herz, warum so traurig? und was soll das Ach und Weh? ´s ist so schön im fremden Lande Herz, mein Herz, was fehlt dir meh´?“ Was mir noch fehlt? Es fehlt mir alles bin so gar verloren hie. Sei es schön im fremden Lande doch zur Heimat wird …

Herz mein Herz warum so traurig? (Schweizerheimweh) Weiterlesen »

Heimatlieder | 1811


Gute Nacht Gute Nacht Allen Müden sei´s gebracht Neigt der Tag sich still zum Ende ruhen alle fleiß´gen Hände bis der Morgen neu erwacht Gute Nacht Geht zur Ruh! Schließt die müden Augen zu Stiller wird es auf den Straßen und den Wächter hört man blasen und die Nacht ruft …

Gute Nacht – allen Müden sei´s gebracht Weiterlesen »

Abendlieder | Schlaflieder | 1811


Der Lenz ist angekommen! Habt ihr es nicht vernommen? Es sagen´s euch die Vögelein, es sagen´s euch die Blümelein: Der Lenz ist angekommen! Ihr seht es an den Feldern, ihr seht es an den Wäldern; der Kuckuck ruft, der Finke schlägt, es jubelt, was sich froh bewegt: Der Lenz ist …

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Frühlingslieder | , | 1811


Bei einem Wirte wundermild da war ich jüngst zu Gaste. Ein goldner Apfel war sein Schild an einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum bei dem ich eingekehret Mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret. Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste Sie …

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Essen und Trinken | 1811


Brauset, Winde! schäume Meer Mir im Herzen braust es mehr Schlage, Unglückswetter, ein Mut will trotzig oben sein Schwillt die Flut ins Himmelshaus Keine Anker wirft er aus Schmettern Blitze höllentief Blickt sein freies Aug nicht schief Freudig schießt er auf Gefahr Wie auf Raub der Sonnenaar Stürzt mit Wangen …

Brauset Winde schäume Meer (1811) Weiterlesen »

Soldatenlieder | 1811


Muttersprache, Mutterlaut wie so wonnesam, so traut Erstes Wort, das mir erschallet süßes erstes Liebeswort erster Ton, den ich gelallet klingest ewig in mir fort Sprache, schön und wunderbar ach wie klingest du so klar Will noch tiefer mich vertiefen in den Reichtum, in die Pracht: Ist mir´s doch, als …

Muttersprache Mutterlaut Weiterlesen »

Heimatlieder | Kriegserziehung im Kaiserreich | , , | 1811


Der Peter will nicht länger bleiben, Er will durchaus fort in die Welt. Dies Wagestück zu hintertreiben, Der Mutter immer schwerer fällt. „Was willst du,“ spricht sie, „draußen machen? Du kennst ja fremde Menschen nicht; Dir nimmt vielleicht all deine Sachen Der erste beste Bösewicht.“ Der Peter lacht nur ihrer …

Der Peter will nicht länger bleiben (Peter in der Fremde) Weiterlesen »

Gedichte | | 1811