Ein Winzer, der am Tode lag, rief seine Kinder an und sprach: „In unserm Weinberg liegt ein Schatz, grabt nur danach!“-„An welchem Platz?“ schrie alles laut den Vater an. „Grabt nur!“ O weh! da starb der Mann. Kaum war der Alte beigeschafft, so grub man nach aus Leibeskraft. Mit Hacke, Karst und Sparten ward der ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1787


Flüchtiger als Wind und Welle Flieht die Zeit; was hält sie auf? Sie genießen auf der Stelle Sie ergreifen schnell im Lauf Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben Hält die Flucht der Tage ein Schneller Gang ist unser Leben Lasst uns Rosen auf ihn streun Rosen; denn die Tage sinken In des Winters Nebelmeer Rosen; ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1787


Der Himmel ist so trübe Scheint weder Mond noch Stern Und Oscar, den ich liebe Ach, ist so fern, so fern Versprach mit Hand und Munde Beim Auseinandergehn Gerad‘ um diese Stunde Zum Himmel aufzusehn Willst du nicht mehr erscheinen O Mond, auch du uns fliehn? Der Fernen Blick nicht einen In Tränen nicht mehr ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1787


Willkommen im Grünen Der Himmel ist blau und blumig die Au Der Lenz ist erschienen er spiegelt sich hell im lustigen Quell Willkommen im Grünen Willkommen im Grünen Das Vögelein springt auf Sproßen und singt Der Lenz ist erschienen Nun säuselt der West ums heimliche Nest Willkommen im Grünen Willkommen im Grünen Aus knorrigem Spalt Der Eichen erschallt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1787


Auf, auf! ihr Brüder und seid stark der Abschiedstag ist da! Schwer liegt er auf der Seele, schwer Wir sollen über Land und Meer ins heiße Afrika Ein dichter Kreis von Lieben steht, ihr Brüder, um uns her: Uns knüpft so manches theure Band An unser deutsches Vaterland, Drum fällt der Abschied schwer. Dem bieten ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1787


Wenn du fein fromm bist will ich dir helfen Ich weiß ein Mittel für alles gut Es schmeckt so lieblich und hilft so plötzlich du sollst dich wundern wie wohl dir´s tut Ach, das zerteilet lindert und heilet alle Beklemmung und allen Schmerz Soll ich dir´s nennen das Händchen her Rätst du heute denn so schwer? Fühlst du wie´s ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1787


Treibt der Champagner das Blut erst im Kreise dann gibts ein Leben herrlich und frei Artige Mädchen führst du mir leise nach deiner Weise zum Tanze herbei kein Rang , kein Namen Englisch und Steirisch Schäbisch und Bayrisch tanzt ihr und walzet die kreuz und die quer in bunten Gewirr umher Ich unterdessen nach alter ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1787


DON JUAN: Reich mir die Hand mein Leben Komm auf mein Schloss mit mir Kannst du noch widerstreben? Es ist nicht weit von hier ZERLINE Nein, nein, ich darf´s nicht wagen Mein Herz warnt mich davor Fühlt man´s so ängstlich schlagen hat man was Böses vor DON JUAN: Du, die ich mir erkoren ZERLINE: Masetto wär verloren DON ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1787


Keine Ruh bei Tag und Nacht Nichts, was mir Vergnügen macht Schmale Kost und wenig Geld Das ertrage, wems gefällt Ich will selbst den Herren machen Mag nicht länger Diener sein Sie, mein Herr, Sie können lachen wenn Sie drin sich divertieren muß ich Schildwach hier erfrieren Doch mich deucht, ich höre Leute Husch, ins Winkelchen hinein ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1787


Der liebe Sonntag kömmt heran mit fröhlichem Geläute und seiner freut sich jedermann im ganzen Dorfe heute Man hat die Woche viel zu tun und sitzt gewiß nicht müßug drum wünscht man auch sich ausznruhn sonst wird mans überdrüßig´ Wer immer gute Tage hat weiß davon nichts zu sagen so wie die Herren in der ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1787