Ein Lämmlein trank vom Frischen An einem kühlen Bach Da kam aus den Gebüschen Ein Wolf und schlich ihm nach Gleich sprach er zu dem Lamme Was Hab ich dir getan Der Bach ist trüb vom Schlamme Daß ich nicht saufen kann Das Lamm gab gute Worte Und sprach du treibst nur Scherz Fließt nicht ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: , | 1784


Es wohnt ein Herr von Haren Vor etwa fünfzehn Jahren Auf seinem Gute Wölbst Der hatte seine Freude An seinen Söhnen; Beide Er zog der Vater selbst Er ließ sie zu vergnügen Bald einen Drachen fliegen Bald ihnen doch von fern Im Forst die Eber zeigen Und bald Raketen steigen Bis an den nächsten Stern ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1784


Ihr Städter, sucht ihr Freude So kommt aufs Land heraus Seht, Garten, Feld und Weide Umgrünt hier jedes Haus Kein reicher Mann verbauet Uns Mond und Sonnenschein Und abends überschauet Man jedes Sternelein. Wenn früh des Dorfes Wecker Aus leichtem Schlaf uns kräht, Durchjauchzt man rasch die Äcker Mit blankem Feldgerät Das Weib indes treibt ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1784


Des Jahres letzte Stunde ertönt mit ernstem Schlag trinkt, Brüder, in die Runde und wünscht ihm Segen nach zu jenen grauen Jahren entfliegt es, welche waren es brachte Freud und Kummer viel und führt uns näher an das Ziel In stetem Wechsel kreiset die flügelschnelle Zeit sie blühet, altert, greiset und wird Vergessenheit Kaum stammeln ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1784


Baut stolze Schlösser in die Luft Von Marmor ihre Säle Ich ziehe Schatten süß von Duft Mir über Birkenpfähle Hüllt euch in jede Modetracht in Gold und Rosenseide Ich denke nichts bei eurer Pracht Und bleib im Biberkleide Kauft Titel euren hohen Sinn Von außen hübsch zu zieren Ich mag von dem was ich nicht ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1784


Bei der stillen Mondeshelle Treiben wir mit frohem Sinn Auf dem Bächlein ohne Welle Hin und her und her und hin Schifflein gehst und kehrest wieder Ohne Segel, ohne Mast. Bächlein trägt uns auf und nieder, Spielend mit der kleinsten Last. Nichts zu fürchten, nichts zu meiden Ist, so weit das Auge sieht; Flüstert leis‘, ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1784


Dich, hoher Jüngling, liebt mein Herz Und muß es tief verhehlen O, könnte dir’s ein Lüftchen nur Ein sanftes Lüftchen meiner Flur Im Abendhauch, erzählen Es sollte, wenn der Hain verstummt Und wenn Diana lüstern Durch deine Buchenzweige schaut Wie ein verwehter Herzenslaut Um deine Laube flüstern Es sollte deinem Atemzug Im Frühlingsduft begegnen Und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1784


Und als der Schäfer über die Brücke trieb warum? ein Edelmann ihm entgegen ritt hop hop hop entgegen ritt Der Edelmann tät sein Hütlein ab und bot dem Schäfer ein guten Tag Ach Edelmann laß dein Hütlein stahn ich bin ein armer Schäfersmann Bist du ein armer Schäfersmann und hast doch Edelmanns Kleider an Was ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1784


Es waren drei Soldaten dabei ein junges Blut sie hatten sich vergangen der Graf nahm sie gefangen setzt sie bis auf den Tod Es war ein wackres Mädelein dazu aus fremdem Land sie lief in aller Eilen des Tags wohl zehen Meilen bis zu dem Grafen hin Gott grüß euch edler Herre mein ich wünsch ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1784


Ich kann und mag nicht fröhlich sein Wenn Andre schlafen So muß ich wachen Muß traurig sein „Mein Schatz, du darfst nicht traurig sein ! Wenn dich die Leut fragen, So tu nur sagen: Schatz, du bist mein Von der Lieb zu scheiden, das tut sehr weh Im Rosengarten Will ich dein warten Im grünen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1784