Hier sitz´ ich auf Rasen mit Veilchen bekränzt hier will ich auch trinken, bis lächelnd am Himmel mir Hesperus glänzt! Zum Schenktisch erwähl‘ ich das duftende Grün und Amor zum Schenken ein Posten wie dieser der schickt sich für ihn. Das menschliche Leben eilt schneller dahin als Räder am Wagen Wer weiss, ob ich morgen ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1781


Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih‘ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1781


Wie der Tag mir schleichet Ohne dich vollbracht Die Natur erblasset Rings um mich wird’s Nacht Ohne dich hüllt alles Sich in Schwermut ein Und zur öden Wüste Wird der grünste Hain Kommt der Abend endlich Ohne dich heran Lauf ich lang und suche Dich bergab bergan Hab ich dich verloren Bleib ich weinend stehn ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1781


Que le jour me dure Passé loin de toi toute la nature n’est plus rien pour moi Le plus vert bocage quand tu n’y viens pas n’est qu’un lieu sauvage pour moi, sans appas Hélas! si je passe Un jour sans te voir Je cherche ta trace Dans mon désespoir Quand je t’ai perdue Je ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1781


Gaudeamus igitur Juvenes dum sumus Post jucundam juventutem Post molestam senectutem Nos habebit humus! Ubi sunt qui ante Nos in mundo fuere? Vadite ad superos Transite ad inferos Hos si vis videre Vita nostra brevis est, Brevi finietur Venit mors velociter Rapit nos atrociter Nemini parcetur. Vivat academia Vivant professores Vivat membrum quodlibet Vivant membra ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1781


Als im jüngst verflossenen Jahr Leipzigs Ostermesse war setzte auf des Marktes Mitte Amor eine Krämerhütte Und bot freundlich jedermann Herzen einzukaufen an Eine Schöne trat hinzu Was für Herzen hast denn du Rief sie, könnt ich welche sehen? Alle solln zu Dienste stehen Die ich in der Hütte hab Sprach der lose kleine Knab ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1781


Hat uns nicht Mohammed schändlich betrogen da er den Wein in Verachtung gebracht Hat der Verführer nicht fälschlich gelogen da er das Trinken zur Sünde gemacht Denn wer nicht trinket den edelen Wein der mag wohl ein Narre mit Mohammed sein Konnt er denn den Umgang mit Schönen erlauben warum vergaß denn der falsche Prophet ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1781


Die heiligen drei König mit ihrem Stern, Sie essen, sie trinken, und bezahlen nicht gern; Sie essen gern, sie trinken gern, Sie essen, trinken und bezahlen nicht gern. Die heiligen drei König sind kommen allhier, Es sind ihrer drei und sind nicht ihrer vier: Und wenn zu dreien der vierte wär, So wär ein heilger ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1781


Ich eß nicht gerne Gerste Steh auch nicht gern früh auf Eine Nonne soll ich werden Hab keine Lust dazu Ei so wünsch ich dem Des Unglücks noch so viel Der mich armes Mädel Ins Kloster bringen will Die Kutt ist angemessen, Sie ist mir viel zu lang Das Haar ist abgeschnitten Das macht mir ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1781


Mit jammervollem Blicke, Von tausend Sorgen schwer, Hink‘ ich an meiner Krücke In weiter Welt umher Gott weiß, hab viel gelitten, Ich hab‘ so manchen Kampf In mancher Schlacht gestritten, Gehüllt in Pulverdampf. Sah manchen Kameraden An meiner Seite tot Und mußt´ im Blute waten Wenn es mein Herr gebot Mir drohten oft Geschütze Den ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: , | 1781