Ein Johanneswürmchen saß

Ein Johanneswürmchen saß Seines Sternenscheins Unbewußt im weichen Gras Eines Bardenhains Leise schlich aus faulem Moos Sich ein Ungetüm, Eine Kröte, her und schoß All ihr Gift nach ihm. Ach was hab ich dir getan? Rief der Wurm ihr zu. Ei fuhr ihn das Untier an, Warum glänzest du? Text: Gottlieb Konrad Pfeffel (1779) in Als der Großvater die Großmutter

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Ein Esel trabte seinen Schritt

Ein Esel trabte seinen Schritt ein leichter Windhund trabte mit. Sie hatten einen Weg zu reisen. Pfui! Spricht der Hund, du träges Tier, man kömmt ja nicht vom Fleck mit dir! Er jagt voraus. In weiten Kreisen kehrt er zurück zum Esel hin, begaffet ihn, verhöhnet ihn und schießt dann fort gleich einem Pfeile und macht sich drei aus einer

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Es saß auf grüner Heide ein Schäfer grau und alt

Es saß auf grüner Heide Ein Schäfer grau und alt Es grasten auf der Weide Die Schäflein längs den Wald Sonne noch einmal blicke zurücke Der Schäfer krumm und müde Stieg bei der Herde her und wenn die Sonne glühte Dann war sein Gang so schwer Sonne noch einmal blicke zurücke Sein Mädchen jung und schöne Sein einzig´s Töchterlein War

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Auf tapfre Brüder auf in´s Feld

Auf, tapfre Brüder, auf in’s Feld! Gerecht ist unser Krieg; Uns führet Deutschlands größter Held: Uns folget Ehr‘ und Sieg. Ihr Feinde zittert! unser Heer Hat Kriegeskunst und Muth, Ist schneller mit dem Mordgewehr, Und hegt der Väter Blut. Wir streiten noch den alten Streit: Ein Mann verjaget vier. Wir fragen nicht, wie stark ihr seyd; Wo steh’n sie, fragen

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