Ein Johanneswürmchen saß Seines Sternenscheins Unbewußt im weichen Gras Eines Bardenhains Leise schlich aus faulem Moos Sich ein Ungetüm, Eine Kröte, her und schoß All ihr Gift nach ihm. Ach was hab ich dir getan? Rief der Wurm ihr zu. Ei fuhr ihn das Untier an, Warum glänzest du? Text: Gottlieb Konrad Pfeffel (1779) in ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1778


In China lag beim Sternenlichte Ein Jüngling – Dank sei der Geschichte, Für seinen Namen – Holien Lag müd auf seiner Binsenmatte Und sah vom Räuber ungesehn Der sein Gemach erstiegen hatte, Wie hurtig er, was ihm gefiel, In seinen weiten Schnapsack steckte. Er regt sich nicht auf seinem Pfühl Und blinzt die Augen zu. ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1778


Ein armer Bauer wollte sterben. Drei Söhne standen um ihn her. Ach, meine Kinder! seufzte er, Ich hinterlass euch nichts zu erben, Als meinen Esel, und mein ganzes Testament Ist dies: besitzt ihn unzertrennt, Dem dien er heute, jenem morgen, Und wer ihn braucht, mag ihn versorgen Der Vater stirbt. Der Älteste muss Den Esel ... Weiterlesen ... ...

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| 1778


Ein Esel trabte seinen Schritt ein leichter Windhund trabte mit. Sie hatten einen Weg zu reisen. Pfui! Spricht der Hund, du träges Tier, man kömmt ja nicht vom Fleck mit dir! Er jagt voraus. In weiten Kreisen kehrt er zurück zum Esel hin, begaffet ihn, verhöhnet ihn und schießt dann fort gleich einem Pfeile und ... Weiterlesen ... ...

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| 1778


Zum Kindelsberg auf dem hohen Schloß steht eine alte Linde Von vielen Ästen kraus und groß, sie saust am kühl‘gen Winde Da steht ein Stein, ist breit, ist groß, gar nah an dieser Linde ist grau und rauh von altem Moos, steht fest im kühl‘gen Winde Da schläft eine Jungfrau den traurigen Schlaf, die treu ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1778


Es zogen drei Sänger wohl über den Rhein sie sangen mach lustiges Liedelein sie sangen aus dreierlei Stimmen daß die Täler, daß die Berge erklingen Das hörte des Kaisers Töchterlein in ihrem stillen Schlafkämmerlein mit den Sängern, da möchte ich wohl reisen denn das Singen, denn das Singen ist meine Freude Und sie kamen an ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1778


Es saß auf grüner Heide Ein Schäfer grau und alt Es grasten auf der Weide Die Schäflein längs den Wald Sonne noch einmal blicke zurücke Der Schäfer krumm und müde Stieg bei der Herde her und wenn die Sonne glühte Dann war sein Gang so schwer Sonne noch einmal blicke zurücke Sein Mädchen jung und ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1778


Wohl auf zum Tanz was ist`s denn mehr Der Tag war sau*r genung Hollah! Wer bringt uns Dirnen her? Wer schafft uns guten Trunk? Heididelbum Herr Musicus Was Rechtes aufgespielt Er weiß wohl wie man’s rasseln muß Wie Wetter durchgewühlt Hoho ihr Mädels seid ihr da Potz Velten wie scharmant Ha Fikchen Fikchen bringst mir ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1778


Auf, tapfre Brüder, auf in’s Feld! Gerecht ist unser Krieg; Uns führet Deutschlands größter Held: Uns folget Ehr‘ und Sieg. Ihr Feinde zittert! unser Heer Hat Kriegeskunst und Muth, Ist schneller mit dem Mordgewehr, Und hegt der Väter Blut. Wir streiten noch den alten Streit: Ein Mann verjaget vier. Wir fragen nicht, wie stark ihr ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1778


Ännchen von Tharau ist´s, die mir gefällt sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, Wir ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: , | 1778