Wer Gott das Herze giebet

Rechter Sache gutes Ende

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Wer Gott das Herze giebet

Wer Gott das Herze giebet
so nie sich von ihm trennt
und eine Seele liebet
die keine Falschheit kennt
der mag ohn Sorgen wachen
mag schlafen wie er will
weil seine rechten Sachen
gehn auf ein gutes Ziel

Lass böse Zungen sprechen
was ihnen nur gefällt
Lass Neid und Eifer stechen
laß toben alle Welt
So wird er dennoch machen
was sein Gemüte will
Weil seine rechten Sachen
gehn auf ein gutes Ziel

Ich lege Neid und Hassen
beständig unter mich
Ich stelle Tun und lassen
o Gott allein auf dich
Du wirst es alles machen
tun was mein Herze will
Weil seine rechten Sachen
gehn auf ein gutes Ziel

Text: Martin Opitz von Boberfeld (1629)
Musik: auf die Melodie von Friedrich Zelter „In allen guten Stunden…“ (1810)
in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895, „Rechter Sache gutes Ende“)

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