Soldatenlieder


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Als ich noch so ein Bübel war (mein Mütterl das war gut)

Als ich noch so ein Bübel war da trieb ich´s oft, o Graus ich war so wild, so keck zu Haus ich focht so manchen Strauß Mein Mütterlein, da sah mit Schmerz den kecken Übermut wenn sie mich straft, dann war´s ihr Herz mein Mütterl das war gut Und als der König rief ins Feld da traf´s mein Mütterl schwer

Liederzeit: | | 1936


Als Leipzigs Tore noch bemannt

Als Leipzigs Tore noch bemannt mit Stadtsoldaten wie bekannt verhöhnt von den Studenten Da standen zwei von diesem Corps auf Schildwach vor dem Peterstor den Strickstrumpf in den Händen Wie sie so auf- und niedergehn da spricht der eine und bleibt stehn “Kann´s Loofen nich vertragen mein Bruch tritt sonstens wieder ´raus kumm, setz mer uns ins Schilderhaus da will

Liederzeit: | | 1883


Als man noch kein Pulver kannte

Als man noch kein Pulver kannte war es eine Affenschande jeder Ritter zu und von sprach da den Gesetzen Hohn keiner konnt´ ihn strafen Längst schon hat man eingesehn daß es würde besser stehen schösse man mit Kraut und Lot all das Raubgesindel tot doch noch gab´s kein Pulver Drum das Pulver zu entdecken müht´ man sich an allen Ecken

Liederzeit: | , | 1893


Als unser Regiment noch jung (Uckermarck)

Als unser Regiment noch jung da lernt es voll Begeisterung von einem Zollernsohn erlaucht Was der Soldat zum Kriege braucht Friedrich Karl, der General Lehrte seine Märker all Drauf und dran, ja Mann für Mann Uckermärker stets voran Text: Verfasser unbekannt Quelle: Soldatenlieder-Sammlung – DVA A 107028 – Regimentsmarsch des Infanterie Regiments Generalfeldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preussen 8. brandenbg.

Liederzeit: | 1918


Als wir 1914 sind in Belgien einmarschiert

Als wir 1914 sind in Belgien einmarschiert hat in England und in Frankreich man dagegen protestiert wa sie selbst im Schilde führten, was schon lange vorbedacht haben wir im raschen Ansturm dort zunutze uns gemacht Lüttich fiel in unsre Hand, auch Namur ward überrannt bald die Hauptstadt Brüssel dann, darauf kam Antwerpen dran König Albert dacht beklommen, als Ostende er

Liederzeit: | , | 1918


Als wir achtzehnhundertsiebzig sind nach Frankreich hinmarschiert

Als wir achtzehnhundertsiebzig sind nach Frankreich hinmarschiert hat die Guste, die Bewußte mir ein Butterbrot geschmiert und sie steckte mir ne Knackwurst unter heißen Tränen ein und sie sprach: “Mein lieber Junge nun gedenke du auch mein! Hier, mein treuer Füsilier schenk ich einen Taler dir Zieh fürs Vaterland ins Feld und betrage dich als Held!” Doch ich dacht. als ich marschierte

Liederzeit: , | , | 1900


Als wir nach Frankreich zogen

Als wir nach Frankreich zogen wir waren unser drei Ein Schütze und ein Jäger und ich, der Fahnenträger der schweren Reiterei Drei Brüder und drei Herzen der Fahne folgten sie Zu Lüttich auf dem Plane da flüsterte die Fahne: “Herr Jesus und Marie!” Und als wir weiter zogen, wir waren unser zwei: Ein Bückeburger Jäger und ich, der Fahnenträger der

Liederzeit: | 1914


Als wir vor Moskau lagen (Lili Marleen Parodie)

Als wir vor Moskau lagen da lagen wir im Schnee kaputt sind alle Wagen erfroren Nas und Zeh Und langsam deckt zur Wintersruh der Schnee die letzten Reste zu der stolzen Mot. I. D. der stolzen Mot. I. D. Text: Verfasser unbekannt. Lili Marleen-Parodie aus dem Russlandfeldzug, hier über den Untergang der “stolzen Motorisierten Infanterie Division” , in: Inge Lammel: Das

Liederzeit: | 1943


Also sprach die Erste (Junge wenn du willst)

Also sprach die Erste: Meine läßt sich bürsten von Grafen und von Fürsten Junge, wenn du willst Junge, wenn du willst spiel auf meiner Geige, Junge wenn du  willst Also sprach die andere meine ist gewandert von einem Schwanz zum andern Junge, wenn du willst Junge, wenn du willst spiel auf meiner Geige, Junge wenn du  willst Also sprach die Dritte meine

Liederzeit: , | 1918


Alte Kameraden auf dem Kriegespfad

Alte Kameraden auf dem Kriegespfad in alter Freundschaft felsenfest und treu Ob in Kampfe oder Pulverdampf stets zusammen halten sie auf´s neu Zur Attacke geht es Schlag auf Schlag Ruhm und Ehr muß bringen uns der Sieg Los, Kameraden, frisch wird geladen Das ist unsere Marschmusik Ins Manöver zog das ganze Regiment ins Quartier zum nächsten Dorf, Potzelement und man hörte das

Liederzeit: | , | 1889



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