Soldatenlieder

Sammlung von vielen hundert Soldatenliedern aus 5 Jahrhunderten, Lieder für und gegen den Krieg, Schwerpunkt die Soldatenliedersammlung aus dem Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg, die in den Jahren 1914-1918 angelegt wurde und die Weltkriegsliedersammlung von 1926, ebenfalls aus dem Ersten Weltkrieg.


´s ist alles dunkel ´s ist alles trübe (Soldatenversion)

´s ist alles dunkel, ´s ist alles trübe Ja weil mein Schatz ein´n andern liebt. Ich hab geglaubt, sie liebet mich bei der Nacht Aber nein, aber nein, aber nein, aber nein Aber nein, aber nein, sie hasset mich Was nützt mir ein schöner Garten, Wenn andre drin spazieren geh´n Und pflücken mir die Röslein ab bei der Nacht woran

Liederzeit: | | 1916


´s ist alles dunkel im Schützengraben

´s ist alles dunkel im Schützengraben verklang der letzte Schuß ins Tal wir glaubten schon, die Schlacht wär aus wir glaubten schon, die Schlacht wär aus aber nein, aber nein, aber nein, aber nein jetzt geht´s zum Sturme erst hinaus Was nützet mir das Käsemesser das sonst an meiner Seite hing es kam´s Kommando aufgesteckt es kam´s Kommando aufgesteckt ei

Liederzeit: , | 1926


Abgeschmiert aus hundert Metern

Abgeschmiert aus hundert Metern Aus der alten Tante Ju Mit geschlossenem Schirm zur Erde dann hast du für immer Ruh Deine Knochen sind zerbrochen und der Schirm liegt obenauf und dann kommt der Sanka-Wagen sammelt deine Reste auf Kameraden stehn im Kreise sehen sich das Unglück an Jeder denkt dann still und leise morgen kommt gewiß ein andrer dran Und im Himmel angekommen steht

Liederzeit: | 1940


Abgesessen von den Pferden

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh. Feinde stehn an allen Ecken Freche Gegner, die uns necken, Sie erheben Kriegsgeschrei. Doch sie finden uns gerüstet; die´s nach blauen Bohnen dürstet sie erhalten deutsches Blei. Kavallerie auf beiden Flügeln,

Liederzeit: | | 1914


Abgesessen von den Pferden (1914)

Abgesessen von den Pferden leget ab Gepäck und Schwerter denn es ist jetzt Rendezvous Laßt uns eins gemütlich singen bald wird Horn und Trommel klingen Und vorbei ists mit der Ruh Hört! Gen´ralmarsch wird geschlagen Hebt euch von dem grünen Rasen! Jeder nimmts Gewehr zur Hand Viele hunderttausend Streiter Fußvolk, Artillerie und Reiter schützen treu das Vaterland Zahllos stehn an allen

Liederzeit: | 1914


Ach Bauer was ich dir will sagen

Ach Bauer was ich dir will sagen jetzt mein Quartier ist aus und wenn die Trompeten werden blasen dann komm und wecke mich auf Und sattle mir mein Pferd und tröste mir mein Schwert den Sattel tu mir drauf binden daß ich gleich fertig bin Was tu ich dir zu Liebe Ein´ Schuß wohl in die Luft daß jedermann kann

Liederzeit: | 1884


Ach Bruder ich bin geschossen (vor 1856, Baden)

Ach Bruder ich bin geschossen eine Kugel hat mich getroffen führ mich nach meim Quartier daß ich gleich verbunden werd tralali tralalei dei daß ich gleich verbunden werd Ach Bruder ich kann dir nicht helfen helfe dir der liebe Gott selber helfe dir der liebe Gott morgen früh marschiern wir fort Des Morgens um halber viere da müssen wir Soldaten

Liederzeit: | 1900


Ach die Sonne brennt so sehr (auf dem Marsche)

Ach die Sonne brennt so sehr und das Fläschen ist schon leer doch wir haben frischen Mut trotz der heißen Sonnenglut Schau, da kommt ein kühler Wald der Herr Hauptmann, der ruft „Halt! Legt ab den Tornister schwer setzt zusammen die Gewehr!“ Kameraden, jetzt geruht Speis und Trank gibt frischen Mut Lagert euch ins frische Grün und vergesset Sorg und

Liederzeit: , | 1914


Ach Gott wie ist der Himmel so rot (Kriegslied)

Ach Gott wie ist der Himmel so rot , rosenrot wie eine Glut rosenrot, wie eine Glut das bedeutet Soldatenblut das vergießen tut Vater ich bin Euer Sohn Helfet mir mit Geld davon Helfet mir mit Gut oder Geld daß ich nicht brauch ziehen in das Feld und darf bleiben hier Ach Sohn, du mein lieber Sohn helfen will ich

Liederzeit: | 1930


Ach hätt ich hunderttausend Gulden (Altes Leutnantslied)

Ach! hätt‘ ich hunderttausend Gulden, so kauft‘ ich mir ein Bataillon bezahlte die verdammten Schulden und ging als Obrister davon. so aber ist der Beutel leer: was bin ich denn als Lieutnant mehr? Und als ich komm‘ von der Parade hab‘ kaum gemäß Rapport getan, so ist der Teufel schon vorhanden und alle Gläub’ger klopfen an. Da heißt’s: Herr Lieutnant hin und her. Ach! wenn

Liederzeit: | 1860




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