Bremer Stadtmusikanten

Sei gesegnet ohne Ende (Österreichische Volkshymne)

Sei gesegnet ohne Ende
Deutsche Heimat wunderhold
Freundlich schmücken dein Gelände
Tannengrün und Ährengold
Deutsche Arbeit ernst und redlich
Deutsche Liebe zart und weich –
Vaterland, wie bist du herrlich
Gott mit dir, Deutschösterreich

Keine Willkür, keine Knechte
Off’ne Bahn für jede Kraft
Gleiche Pflichten, gleiche Rechte
Frei die Kunst und Wissenschaft
Starken Mutes, festen Blickes
Trotzend jedem Schicksalsstreich
Steig empor den Pfad des Glückes
Gott mit dir, Deutschösterreich

Osterland bist du geheißen
Und von Osten kommt das Licht
Nacht und Finsternis zerreißen
Wenn es durch die Wolken bricht
Seht verklärten Angesichtes
Den ersehnten Tag vor euch
Land der Freiheit, Land des Lichtes
Gott mit dir, Deutschösterreich

Laßt, durch keinen Zwist geschieden
Uns nach einem Ziele schau’n
Laßt in Eintracht und in Frieden
Uns am Heil der Zukunft bau’n
Uns’res Volkes starke Jugend
Werde ihren Ahnen gleich
Sei gesegnet, Heimaterde
Gott mit dir, mein Österreich

Text: Ottokar Kernstock
Musik: Josef Haydn, gleiche Melodie wie die Kaiserhymne bzw Deutschland Deutschland über alles
der Text entstand bereits 1919, wurde aber erst 1929 zur österreichischen Hymne, und zwar „auf Initiative des Bundesministerium für Heereswesen. Dessen Vorschlag folgend erhob die Bundesregierung unter Bundeskanzler Schober am 13. Dezember 1929 Kernstocks Text zu Haydns Melodie zur „Österreichischen Bundeshymne“. Explizit festgehalten wurde zu diesem Beschluss, dass es keine Bedenken gäbe, wenn statt Kernstocks Text das Deutschlandlied gesungen werde.“ Dabei wurden einige Formulierungen entschärft insbesondere die Verweise auf  „Deutschösterreich“ und die dritte Strophe gestrichen.  (Quelle)

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Liederthema: Deutschlandlieder | Landeshymnen
Liederzeit: (1919)
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