In Nischni Nowgorod

Volkslieder » Schlager

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Wir saßen in Johnny’s Spelunke
bei Kartenspiel und Schnaps.
Jim Baker der alte Halunke
und Jo der gelbe Japs.
Sie erzählten von Himmel und Hölle
und von der Heimat Schoß
und Ivan, der russische Lümmel
der brüllte auf einmal los:

In Nischgi Nowgorod
in Nischgi Nowgorod
da gibt es Salz aufs Brot
das macht die Wangen rot
Und einen Rostow Gin
stellt man vor jeden hin,
man trinkt und singt

In Nischgi Nowgorod
in Nischgi Nowgorod
da gibt’s kein Kussverbot
und keine Hungersnot
und es wird Abendrot
und es wird Morgenrot
und alle Welt schläft ein wie tot

Es dröhnt an der Mole die Kneipe
vom Lachen weit und breit.
Jim Baker, der rollte die Pfeife
und flucht „God damn alright“!
Das hörte der gelbe Japaner
und plötzlich holt er hervor
sein Banjo, der braune Kubaner
und alles singt im Chor:

Und als in der Frühe zu den Schiffen
die Jungens heimgekehrt,
da sangen sie und pfiffen
das Lied das sie gehört.
So kam das Lied auf die Reise
von Frisco bis Shanghai
und stehen wir beisammen
dann tönt es über den Kai:

Text: Fritz Löhner-Beda
Musik: Richard Fall

Dieses Lied auch aus dem Liederbuch eines Kölner Pfadfinders – Navajo-Lieder (bei einer Durchsuchung des Jugendlichen Heinrich Sogul durch die Gestaop am 22. Oktober 1937 in Köln gefunden.  (Museen Köln)

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