Mir träumte von einem Königskind

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Mir träumte von einem Königskind
Mit nassen, blassen Wangen
Wir saßen unter der grünen Lind
Und hielten uns liebumfangen

„Ich will nicht deines Vaters Thron
Und nicht sein Zepter von Golde
Ich will nicht seine demantene Kron
Ich will dich selber, du Holde!“

Das kann nicht sein, sprach sie zu mir
Ich liege ja im Grabe
Und nur des Nachts komm ich zu dir
Weil ich so lieb dich habe

Text: Heinrich Heine
(Traumlied zur Lenoresage von Heinrich Heine)
in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

Liederthema:
Liederzeit: (1825)
Schlagwort: |

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