Gutsmuths von A - Z ..

Alle Lieder aus: "Gutsmuths".

Zu diesem einfach deutschen Spiele dient ein großer Gummiball oder eine mit Luft gefüllte Rinderblase. Die Spieler, welche sich mit den Händen anfassen, bilden einen Kreis. Einer steht als Balltreiber in der Mitte. Dieser stößt, während er die Hände auf dem Rücken hält, mit dem Fuße den Ball und sucht ihn zwischen den Beinen der ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897


Nach einem schwebenden Bissen hüpfen, das war ein schon den Griechen bekanntes und von Mönchen im 13. Jahrhundert geübtes Scherzspiel, indem sie einen Apfel, eine Feige etc an ein Band befestigten und dieses wieder mit dem anderen Ende an einen Baumast, eine waagerechte Stange banden, so daß die Frucht in Scheitelhöhe sich befand, und nun ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1400


Durch Abzählreim wird bestimmt, wer Urbär werden soll; diesem wird an der Seite des Spielplatzes ein besonderes Mal angewiesen. Die übrigen Mitspieler bilden die Herde. Sie wandern, wie beim Schwarzen Mann, abwechselnd von einem Ende des Platzes zum andern und sind mit Plumsäcken versehen. Nur der Urbär bedarf eines solchen nicht, es genügt, daß er ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897


Eine Vereinfachung des Bärentreibens ist das Bärenspiel oder Topfspiel , chytrinda bei den Griechen , franz. touche-lóurs. Einer kauert als angebundener Bär in der Mitte des Spielplatzes oder sitzt daselbst auf einem Schemel. Die  anderen laufen im Kreis um den brummenden Bär herum , necken, zupfen, schlagen ihn wohl gar mit der flachen Hand oder ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897


Ein Spielgenosse, der Bär, kauert nieder oder setzt sich auf einen Stein oder Holzstoß, berührt aber mit den Händen den Boden, um den Vierfußler darzustellen. Er hat sich einen Bärentreiber gewählt, der das eine Ende eines drei Meter langen Strickes (oder zusammengebundene Taschentücher) in die Hand nimmt und das andere seinem Bären in die Vordertatze ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897


Die Kinder stellen sich paarweise (Seite an Seite) hinter einander auf. An der Spitze vor ihnen steht ein Einzelner (der einsame Witwer, Hauptmann, der Häscher, das Böckchen) mit dem Gesicht nach vorn. Er soll nicht seitwärts nach den andern blicken, weshalb alle ihm zurufen „Böckchen, Böckchen, schiele nicht!“ Er klatscht in die Hände und ruft ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897


Der Wilde Mann ist der norddeutsche Name für das Spiel vom Schwarzen Mann (Wer hat Angst vorm schwarzen Mann). Ein Spielplatz in Rechtecksform wird abgesteckt entweder durch Einritzen mit einer Pfahlspitze in die Erde oder durch Aufstellung von Malen. Der Wilde Mann wird ausgezählt und begibt sich in den abgesteckten Raum. Während nun die übrigen ... Weiterlesen ... ...

Allgemein | Kinderspiele | | 1897


An diesem Spiele können 6 – 20 Knaben teilnehmen, die sich in zwei Parteien teilen: die Schlag- und die Fangpartei; die zu ersten gehören heißen Herren, die der letzteren Diener. Außer dem Schlag- und Laufmale, welche oft 20 – 30 Meter voneinander entfernt sind, gibt´s bei diesem Spiele noch ein drittes Mal, das etwa 6 ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1895


Eisenmännchen ist ebenfalls eine Art Haschen . Durch Abzählreim wird einer bestimmt, der das Amt eines Häschers oder Eisenmännchens versehen muß. Dieser tritt zunächst mit seinem Spruche auf: Dreimal eiserne Stangen wer nicht läuft, wird gefangen dreimal eiserne Schmitz wer nicht läuft, wird gefitzt dreimal über den Rhein – wer nicht läuft, ist mein! Alle ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1800


Bickelsteine Als ein Mädchenspielzeug erwähnen mittelalterliche Quellen auch die Bickelsteine (s. Zingerle 18,19,45) — So wird von einem Mädchen erzählt, daß es in seinem Schranke außer anderen Spielsachen auch noch schöne Bickelsteine aufbewahre. Das mittelhochdeutsche Wörterbuch erklärt dieselben ganz richtig als „Fangsteine“. Noch heute heißt in Sachsen ein Spiel, wobei die Kinder mehrere Steinchen so ... Weiterlesen ... ...

Kinderspiele | | 1897