Auswahl guter Trinklieder von A - Z

26 Lieder - Auswahl guter Trinklieder

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Brüder laßt uns lustig sein (Gaudeamus Igitur)

Brüder, laßt uns lustig sein Weil der Frühling währet. Und der Jugend Sonnenschein Unser Laub verkläret: Grab und Bahre warten nicht; Wer die Rosen jetzo bricht Dem ist der Kranz bescheret. Wo sind diese, sagt es mir Die vor wenig Jahren Eben also gleich wie wir Jung und fröhlich waren? Ihre Leiber deckt der Sand Sie sind in ein ander

Trinklieder | Liederzeit: | 1717


Das Glas gefüllt der Nordwind brüllt

Das Glas gefüllt! der Nordwind brüllt die Sonne ist niedergeſunken der kalte Bär blinkt Frost daher! getrunken, Brüder getrunken! Die Tannen glühn hell im Kamin, und knatternd fliegen die Funken der edle Rhein gab uns den Wein getrunken, Brüder, getrunken Der edle Most verscheucht den Frost und zaubert Frühling hernieder der Trinker sieht den Hain entblüht und Büsche wirbeln ihm

Trinklieder | Winterlieder | Liederzeit: | 1791


Die Vernunft sagt unser Pfarrer

Die Vernunft, sagt unser Pfarrer die Vernunft ist unser Zaum. Herr Gevatter, Herr Gevatter, ohne sie hielt ich mich kaum nach dem angezapften Fasse lief ich, gütlich tät ich mir, – söffe mir ein artig Räuschgen! Sagt, was tätet ihr? Antw. Bei dem angezapften Fasse gütlich tät ich mir! Aber als er seiner Mähre neulich hier zu Saufen gab da

Trinklieder | Liederzeit: | 1791


Es lassen sich die toten Fürsten balsamieren (Trinklied)

Es lassen sich die toten Fürsten balsamieren (Fürsten balsamieren) um desto länger tod zu sein Wir aber lassen uns im Tod nicht balsamieren (im Tod nicht balsamieren) Wir balsamiern uns lebend ein mit Wein um desto länger lebend zu sein So schenkt denn ein – den edlen Wein um desto länger lebend zu sein Kling, klang, kling, – . so ist`s recht,

Trinklieder | Liederzeit: | 1791


Freut euch dieses Labeweins

Freut euch dieses Labeweins der um Stärkung gibt im Genuß des Frölichseins unser Herz erquickt Der die Sorgenstirn erhellt dass das Auge lacht alles in der weiten Welt frisch und fröhlich macht Freut euch dieses Labeweins denn er ist so gut keiner denk’ des Traurigsseins jeder habe Mut Und wer seufzt in Erdennot komme zu uns her trink denk  an

Trinklieder | Liederzeit: | 1791


Froh bei Lieb und Wein verfliesse

Froh bei Lieb und Wein verfliesse unsre kurze Lebenszeit: wer die Weisheit kennt, genieße alle Freuden die sie beut Nur die Liebe streut hienieden Rosen auf des Lebens Pfad Freundschaft schenkt sie, Götterfrieden alle Freuden, die sie hat Um uns täglich zu beleben Gram und Sorgen zu zerstreun pflanzte Vater Noah Reben kelterte uns Götterwein Drum laßt keine Stunde fliehen

Trinklieder | Liederzeit: | 1791


Fülle meine Seele süsse Kraft der Kehle

Fülle meine Seele, – süsse Kraft der Kehle göttlicher Gesang Scheuche weg die Leiden zaubre her die Freuden wie dir´s oft gelang Dieser Wunsch der Ohren ward mit uns geboren stammt, Natur, aus dir Die, die vor uns waren die in spätern Jahren alles singt wie wir Sagt, ob wir als Knaben nicht gelächelt haben wenn ein Lied erklang? Wir

Lob der Musik | Liederzeit: | 1791


Laßt der Jugend Sonnenschein Brüder uns genießen

Lasst der Jugend Sonnenschein Brüder, uns genießen Lasst bei Sang, bei Tanz und Wein unsern Lenz verfließen Sind die Rosen abgeblüht schweigt der Sang, die Freude flieht vom erblassten Munde Sagt mir doch, wo sind sie hin die vor wenig Nächten gleich wie wir, mit heiterm Sinn uner Reihen zechten? Dunkel hüllt ihr Antlitz ein und ihr moderndes Gebein schläft

Trinklieder | Liederzeit: | 1791


Laßt uns ihr Brüder Weisheit erhöhn

Laßt uns ihr Brüder Weisheit erhöhn singet ihr Lieder feurig und schön Chor: Maurer euch bindet heilige Pflicht suchet ihr findet Wahrheit und Licht Lachet der Toren die Weisheit schmähn wir sind erkoren Wahrheit zu sehn Chor: Götter der Erden steigen vom Thron Maurer zu werden ist ihnen Lohn Jhr die zu Söhnen Weisheit erkor klagenden Tönen leihet das Ohr

Trinklieder | Vereinslieder | Weisheit | Liederzeit: | | 1791


Laßt uns weil wir jung noch sind (Gaudeaumus Igitur)

Laßt uns, weil wir jung noch sind Uns des Lebens freuen! Denn wir kommen doch geschwind Wie ein Pfeil durch Luft und Wind Zu der Toten Reihen Sagt mir doch, wo trifft man an Die vor uns gewesen? Schwingt euch auf zur Sternenbahn Geht hinab zu Charons Kahn Wo sie längst gewesen Kurz ist unsre Lebenszeit Sie vergeht geschwinde Unter

Lieder von Alt und jung | Studentenlieder | Liederzeit: | 1791