Allgemeines Schweizer Liederbuch

Ach da schwärm ich auf und nieder (Schweizer Heimweh)

Ach da schwärm ich auf und nieder Etwas das ich nie empfand Drängt mich quält mich immer müder O mein theures Vaterland Könnt ich dich doch wiedersehen Ach nur einmal wieder dich Ueber deinen Alpenhöhen Herzenssatt erathmen mich Sieh da stehn sie hingepflanzet Gottesberge wolkenschwer Bis zu ihm hinaufgeschanzet Um die freien Thäler her Wie die Quellenströme brausen Von der

Heimatlieder | Liederzeit: | 1828


Auf Alpen ist gut wohnen

Auf Alpen ist gut wohnen Auf Alpen bin ich gern Ich tausche nicht mit Kronen Mit Ordensband und Stern Ich lebe ohne Sorgen Von keinem Neid verstimmt Am Abend und am Morgen Wann Hesperus verglimmt Es ziehen frische Winde Hoch über´m niedern Thal Und durch der Berge Gründe Schlägt hold die Nachtigall Der Schellen helle Klänge Versüßen manchen Schmerz Der

Heimatlieder | Liederzeit: | | 1828


Bei Genügsamkeit und Liebe

Bei Genügsamkeit und Liebe Laß die Tage mir vergehn Ohne sie o Gott was bliebe Wohl auf Erden mir noch schön Laß durch sie mich Freuden finden Nur durch sie mich glücklich sein Und ob dann die Tage schwinden Kann ich ihrer doch mich freun Schmeckt bei solchen stillen Freuden jede Kost nicht doppelt süss Wird nicht leichter jedes Leiden Was

Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1810


Gesang ist Gottes Gabe

Gesang ist Gottes Gabe Daß sich das Herz erlabe Drum singt auch alle Welt Die Lerch aus blauen Lüften Die Hirten auf den Triften Die Iungfrau mit dem Blumenkranz Das Kindlein froh zum Maientanz Wem unter schweren Mühen Die Tage langsam fliehen Erhebe frohen Sang Erleichtert im Gesange Die Brust färbt sich die Wange Mit heller hoher Freude Roth Und

Lob der Musik | Liederzeit: | 1828