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An der Gränz vo Sachsn (De Draakschänk)

An der Gränz vo Sachsn,wu de Schwarzbeer wachsn,…………………………………….wus nem nach Hansjörnstadt gieht;dorte stieht a Wirtshaus,guckt dorch Busch ond Bahm raus,obn hängt a Taft dra,da zeigta jedem a: Dus ist de Draakschänk,ist wat und brat bekannt,weit drim im Sachsnwie im Böhmerland,ond gieht man do vorbei,so ziehts an jeden nei,war in dr Draakschänk ruht,da ruht r gut !” in: ” Der Textilarbeiter

Anheben lasst uns all zusammen

Anheben lasst uns all zusamm´ ein Lied von starkem Klange in Österreich den deutschen Stamm lasst preisen uns mit Sange die auf die Ostmark einst gestellt dem Feind den Weg zu weisen Sie stehen heute noch im Feld und halten blank ihr Eisen Und gilt´s auch nicht den Hunnenschwall mit Schild und Schwert zu stauen aus deutschen Leibern einen Wall

Anna Kathrinchen Schlenkerbein

Anna Kathrinchen Schlenkerbein kommt die ganze Nacht nicht heim hat gesungen, hat gesprungen mit dem scheiben Schusterjungen bei Lewalter , mündlich aus Kassel , 1911 Nr.394 ähnlich Böhme I 1392 ( Kassel ), Dillmann 303, Schmitz: Volkstümliches aus dem Siebengebirge , Bonn 1901, S.16. Zeitschrift 17 S. 391 Nr. 113a ( Thüringen ), Dähnhardt I 103 (Anfang auch 102), Hruschka

Anton Günther

Der wohl bekannteste Volksdichter und Sänger des Erzgebirges Anton Günther wurde am  5. Juni 1876 in Gottesgab in Böhmen geboren, wo er auch am 29. April 1937 starb. Er gilt als der Erfinder der Liedpostkarte . (wikipedia)

Apfel

Wilde bezw. verwilderte Apfelbäume sind schon zu Tacitus´ Zeiten, wie wir bemerkten, in Germanien einheimisch gewesen. Apfelschnitze finden sich schon in den Pfahlbaufunden Oberösterreichs (Höfler). Wie um die alten ehrwürdigen Waldfruchtbäume werden sich auch um den Apfelbaum heidnische Gebräuche frühzeitig gewoben haben.*) Auch die hohe Bedeutung des Apfels in der germanischen Mythologie scheint das zu bestätigen. Uralt ist z. B. die

As Burlala geboren war

As Burlala geboren war Das was hei noch so lütt Sin moder nahm em wol up den Arm Un legt em sin Weeg so warm Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt hei Deck mi to, segt Burlala As Burlala d’ Schol hen kam Da wär he noch so dumm He wäßt ok nich, woaus woanz Verlet sik

As de Brut to Kark ging

As de Brut to Kark ging do har se nix to don as se wedder rut kam har se´n jungen Sohn Hans reit nach Engelland hal sin Kind´n Windelband Engelland wer verslaten Slotel wer im Loch afbraken aus Holstein , bei Mannhardt 688, bei Böhme unter Wiegenlieder

Auf auf auf auf zum Jagen

Auf auf auf auf zum Jagen Auf in die grüne Heid Es fängt schon an zu tagen Es ist die höchste Zeit Auf bei den frühen Stunden Mein Herz ermuntre dich Die Nacht ist schon verschwunden Und Phöbus zeiget sich Schau, wie das Heer der Sternen Den schönen Glantz verliert Und wie sie sich entfernen Wenn sich Aurora rührt Die

Auf auf ihr Wandersleut

Auf, auf, ihr Wandersleut Zum Wandern kommt die Zeit! Tut euch nicht lang verweilen In Gottes Nam´n zu reisen! Das Glück, das laufet immer fort An einen andern Ort. Ihr liebsten Eltern mein, Ich will euch dankbar sein. Die ihr mir habt gegeben Von Gott ein langes Leben, So gebet mir zu einer Speis’ Den Segen auf die Reis’! Wenn

Auf dem Berge auf dem Berge

Die Kinder bilden einen Kreis und singen – * Beim anderen Liedchen, mit dem ersten verbunden, werden die dem Texte entsprechenden Bewegungen gemacht. Letzteres wurde im Nassauischen als “Kegeljungenliedchen” gehört, wenn ” alle Neune ” getroffen waren – Beim zweiten Texte eine Variante aus Kassel – , so Böhme 1897 in Deutsches Kinderlied und Kinderspiel – Auf dem Berge auf