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Ach Gott wie ist der Himmel so rot (Kriegslied)

Ach Gott wie ist der Himmel so rot , rosenrot wie eine Glut rosenrot, wie eine Glut das bedeutet Soldatenblut das vergießen tut Vater ich bin Euer Sohn Helfet mir mit Geld davon Helfet mir mit Gut oder Geld daß ich nicht brauch ziehen in das Feld und darf bleiben hier Ach Sohn, du mein lieber Sohn helfen will ich

Ach Vater lass dein Grollen sein (Bonn am Rhein)

Ach, Vater, lass dein Grollen sein und schick den Beutel her, sonst kann ich hier am schönen Rhein nicht länger leben mehr! Hast mich ja selber hergebracht so ist die Schuld auch dein: es leb der Musen treue Wacht mein liebes Bonn am Rhein! Von Herzen hast du stets gestrebt nach meines Lebens Glück; nun wohl, wer einmal hier gelebt

Es liegt ein Städtlein an dem Rhein

Es liegt ein Städtlein an dem Rhein ist keines sonst ihm gleich; darinnen wohnt die Liebste mein die Schönst´ im ganzen Reich. Elslein, ach Elslein, du Rose im Laub dich lieb´ ich ewig, mein Elslein von Caub! Was nützet Reichtum und Gesind was aller Ahnen Zahl? Ist kalt das Herz, für Liebe blind ade dann, Welt, zumal! Elslein, ach Elslein,

Geschichtliche Entwicklung der Heimathymnen

Die Bezeichnung der Lieder In den Kommers- und Liederbüchern der letzten Jahrzehnte nimmt eine Liedergattung einen immer breiteren Raum ein, die in den früheren Sammlungen nur durch einige im weitesten Sinne zu Volksliedern gewordene Vertreter angedeutet war. Es sind dies Lieder, die dem Preise eines enger begrenzten Gebietes, sei es einer Provinz oder einer Landschaft, gewidmet sind, die in dem betreffenden Gebiete eine gewisse Volkstümlichkeit

Horch auf du träumender Tannenforst

Horch auf, du träumender Tannenforsthorcht auf, ihr blühenden Heckendu Specht am Stamm, du Falk im Horstihr Rehe in euren Versteckendu grüne Eidechs auf dem Steindu Eichhorn in den Zweigendas schönste Mädel Land aus Land eindas gab sich mir zu eigen Der eine brachte ihr Blumen dar mit seidenen Bändern umschlungenein anderer Steine und Perlen garein dritter hat sie besungenDa kam

Hurra ihr blauen Jungen (Deutsches Matrosenlied)

Hurra ihr blauen Jungen wohlauf an Bug und Heck aus kräft´gen Seemannslungen laßt´s dröhnen über Deck Laßt brausen durch die Meere den Spruch, dem kleiner gleich Mit Gott dür Deutschlands Ehre, hurra für Kaiser und für Reich Hurra wir blauen Jungen wir schirmen jeden Strand wo deutscher Fleiß errungen ein neues Vaterland In eis´gen Nordwinds Schauern im Südhauch lind und

Krieg ist mein Lied

Massenmedialer Kampf im 18. Jahrhundert: Der Siebenjährige Krieg (1756-1763). Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) wurde nicht nur auf den Schlachtfeldern ausgetragen, sondern ebenso in einer kaum überschaubaren Anzahl von Flugschriften, Einblattdrucken, Zeitungsmeldungen, Bildern, Liedern, Opern, Dramen, Monumenten und Devotionalien. Dabei nahm der traditionelle »Krieg der Federn« bereits Züge eines modernen massenmedialen Kampfes um die Hegemonie in den Köpfen an. Die Autorinnen

Papa Neu

Papa Neu ( 1858-1931): Louis Pinck schreibt im 3. Band von Verklingende Weisen ( Volkslieder aus Lothringen , 1933 , S. 277): „Von ihm hörte ich im Winter 1929. Er war früher Chantre in Althorn bei Bitsch , siedelte aber 1903 besseren Lohns qwegen mit seiner zahlreichen Familie aus der heimischen Glasindustrie in die Eisenindistrie nach Pompey bei Nancy über.

Pompe

Der evangelischer Theologe und Dichter Gustav Adolf Reinhard Pompe wurde am 12. Januar 1831 in Stettin geboren. Er starb am 23. Dezember 1889 in Demmin.

Volldampf voraus

Volldampf voraus – Deutsche Flotten- und Seemannslieder , erschien vor dem ersten Weltkrieg in der Reihe Tongers Taschen-Musikalbum , Band 23 , für eine mittlere Singstimme mit leichter Klavierbegleitung von B. Pompecki . Verlag P. J. Tonger in Köln.