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Annele Annele Nuß, Nuß, Nuß

Annele, Annele, Nuß, Nuß, Nuß Komm, wir wolln in d´ Haselnuß D´ Haselnuß ist no nit reif Komm, wir wolln ins Besenreis S´Besenreis ist no nit reif Komm, wir wolln ins Bettele S´Bettele, das ist no nit gemacht. Komm, wir wolln in Taubeschlag Taube flieget aus und ein, Welcher will der Käufer sein? Kinderreim aus Schwaben  ( Meier , Kinderreime

Ei du liewi Dordee-Liß

Ei du liewi Dordee-Liß Geh mit mir in die Haselniß S´henke alli Hecke voll Weiß nit, wo i zopfe soll bei Simrock Kinderbuch 130, 353 , auch in Volkserotik und Pflanzenwelt (1910 ,wegen Bezug zur Haselnuß )  

Es ritt ein Reiter wohl durch das Ried (Württemberg)

Es ritt ein Reiter wohl durch das Ried fing an zu singen ein schönes Lied ein Lied von dreierlei Stimmen daß es aus dem Walde  tut klingen Ein Mädchen unter der Haustür stand und hörte, wie er da singen kann „Ach könnt ich so singen wie der ich gäb ihm ja gleich meine Ehr“ Der Reiter ritt auf das Mädchen los

Es wollt ein Mädchen zum Tanze gehn

Es wollt ein Mädchen zum Tanze gehn , bis auf das 16. Jahrhundert zurückreichend, andere Schreibweise: Es wollt ein Mägdlein tanzen gehn oder Es trieb ein Mädchen mit den Gänsen aus – Das Gespräch des Mädchens mit einem Haselnußstrauch oder einem Haselbusch ist im Prinzip ein Lied, mit denen Mädchen vor ungewollter Schwangerschaft gewarnt wurden. Anderer Titel Das Mädchen und die Hasel

Haselnuß

Die Haselnuß, deren altgermanisches Wort schon in vorgermanischen Zeiten wurzelt, war in grauer Vorzeit eine der wichtigsten Zauber- und Kultpflanzen. Sie war der einzige einheimische wahrhaft wohlschmeckende Früchte tragende Fruchtbaum. Eichen und Schlehen konnten nicht mit ihr verglichen werden. — Haselnüsse und Haselstäbe finden sich in alten deutschen Gräbern als Symbole des Lebens und der Lebensrute, so in den Alemannengräbern,. die

Hat mir mein Vater vierzig Gulden geben

Hat mir mein Vater vierzig Gulden geb´n Soll ich mir kaufen ein Weib Und a schöns Kellerin Und a schöns Kellerin Die soll mein Äugelein sein, juchhe! Die soll mein Äugelein sein. Hansel spann meine Sechs Schimmel ein! Kellerin, bring raus meinen Hut! Wir müssen weiter fahrn Dableiben tut mir kein gut, juchhe! Dableiben tut mir kein gut. Kellerin, was

Klein bin ich klein bleib ich

Klein bin ich klein bleib ich groß mag ich nit wern schön runket, schön punket wie´n Haselnußkern in Karl Simrock: Das Deutsche Kinderbuch , Nr. 185

Komm wir wollen in die Haselnuß

Komm mer wend in d´ Haselnuß D´ Haselnuß sind no net reif Komm, mer wend ins Besenreis ´s Besenreis hat no koin Laub Komm, mer wend in Tannenwald D´ Tannenwald ist viel zu dick Komm mer wend ins Haberstrauh ´s Haberstrauh ist viel zu hart Komm, mer wend ins Federbett ´s Federbett ist viel zu lind Komm, mer wend in

Liederbuch der Fallschirmjäger

Das Liederbuch der Fallschirmjäger , herausgegeben vom Bund deutscher Fallschirmjäger e. V. 1983 , erschien im Selbstverlag und war nur für den eigenen Gebrauch bestimmt. Im Geleitwort wünscht Rudolf Witzig , der erste Vorsitzende des Bundes Deutscher Fallschirmjäger, daß „die schönen Lieder nicht vergessen, sondern von jung und alt in unserer Kameradschaft gesungen werden.“ Gleich daneben wird der Fahnenspruch der Standarte des

Liederbuch der VGB Bremerhaven

Das „Liederbuch der VGB Bremerhaven“ wurde vermutlich in den 1950er Jahren als Werbegeschenk im Rahmen von Ausflugsfahrten der Verkehrsbetriebe Bremerhaven an Fahrgäste verteilt.- Es enthält die Texte damals noch bekannter Volkslieder, dazwischen die Werbeanzeigen verschiedener Firmen, die zumeist nicht mehr existieren. Da steht die SPD-Hymne „Wann wir schreiten Seit an Seit“ neben der Werbung für „Gördel“, das „gute Fachgeschäft für