Blättern im Liederlexikon

Ach wenn doch mein Schätzchen ein Rosenstock wär

Ach wenn doch mein Schätzchen ein Rosenstock war ei so stellt ich ihn vors Fenster daß all die Leut sähn Ach wenn doch mein Schätzchen ein Feigenbaum wär ei so tät ich drauf steigen wenn er noch so hoch wär Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich überliefert aus Hessen-Darmstadt ( Alsbach und Leheim am Rhein ) – in Deutscher

Als der Großvater die Großmutter nahm

Als der Großvater die Großmutter nahm, da war der Großvater Bräutigam und die Großmutter war die Braut da wurden sie beide zusammen getraut Wer weiß, wie das noch werden mag wer weiß wie das noch kommt Als der Großvater die Großmutter nahm, Da wußte man nichts von Mamsell und Madam. Die züchtige Jungfrau, das häusliche Weib, Sie waren echt deutsch

Als Gott der Herr geboren war (Ein Wahrheitslied)

Als Gott der Herr geboren war Da war es kalt Was sieht Maria am Wege stehn? Ein Feigenbaum Maria laß du die Feigen noch stehn Wir haben noch dreißig Meilen zu gehn Es wird uns spät. Und als Maria ins Städtlein kam Vor eine Tür Da sprach sie zu dem Bäuerlein Behalt uns hier Wohl um das kleine Kindelein Es

Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh

Am Dienstag z´ Morgen in aller Früh da muss ich zu meiner Mutter auf die Hochzeit gehn Guten Morgen ihr Hochzeitsleut ich wünsche meiner Mutter ein grosse Freud Wie kann ich dann deine Mutter sein Von Perlen trag ich ein Kränzelein Trägst du von Perlen ein Kränzelein wo hast dann du deine drei Kinderlein? Das erste hast du ins Wasser getragen

An Rhein und Ruhr marschieren wir

An Rhein und Ruhr marschieren wir, für unsere Freiheit kämpfen wir, den Streifendienst, schlagt ihn entzwei, Edelweiß marschiert, Achtung die Straße frei Meister gib uns die Papiere, Meister gib uns unser Geld, denn die Frauen sind uns lieber, als die Schufterei auf dieser Welt. Unser Edelweißpiratenlager liegt in Österreich auf einem Berg uns sollte es nur einer wagen, zu uns

Apfelhüpfen

Nach einem schwebenden Bissen hüpfen, das war ein schon den Griechen bekanntes und von Mönchen im 13. Jahrhundert geübtes Scherzspiel, indem sie einen Apfel, eine Feige etc an ein Band befestigten und dieses wieder mit dem anderen Ende an einen Baumast, eine waagerechte Stange banden, so daß die Frucht in Scheitelhöhe sich befand, und nun einer nach dem anderen durch

Auf ihr Reichen auf ihr Armen auf und nach Amerika

Auf, ihr Reichen, auf, ihr Armen auf und nach Amerika Hier ist´s nicht mehr auszuhalten hört´s doch alle, fern und nah Hier ist Armut, Not und Schmerzen dort ist auch das Leiden süß Liebe glüht aus allen Herzen wie einst dort im Paradies Für den Landmann, welche Freude wachset dort die Fülle Brot mähen braucht er kein Getreide dennoch keine

Auf in dieser Feierstunde (Turner-Stiftungsfest)

Auf, auf in dieser Feierstunde! Hervor mit männlichem Gesang! Von Herz zu Herz, von Mund zu Munde erschalle lauter Jubelklang! Bei dem Beginn des neuen Jahres soll uns das alte “Sprecher” sein ob unsre Turnerei auch Wahres und rechten Segen brachte ein Heut’ mahnt es uns. daß wir uns regen soll unser Turnen fröhlich blühn Wir müssen es mit Liebe pflegen soll Segen krönen

Aus allen deutschen Gauen herbei

Aus allen deutschen Gau´n herbei Reicht euch die Hand zum Bunde gelobt euch unverbrüchlich Treu gelobt´s mit Herz und Munde O schön ist es, wo Treue blüht sie blüh in Deutschlands Gauen ein gleicher geist, in Nord und Süd weckt Herzlichkeit, Vertrauen Fest, wie von Eisen, sei das Band daß uns zusammenschmiedet Dann steht ein Fels das Vaterland wie´s außen

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten

Bolle reiste jüngst zu Pfingsten nach Pankow war sein Ziel, da verlor er seinen Jüngsten ganz plötzlich im Gewühl; ne volle halbe Stunde hat er nach ihm gespürt, aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert ! Zu Pankow gab´s kein Essen, zu Pankow gab´s kein Bier. War alles aufgegessen von fremden Gästen hier, nicht mal ´ne Butterstulle hat man