Liedergeschichte: Lützows wilde Jagd

Zur Geschichte von "Lützows wilde Jagd": Parodien, Versionen und Variationen.

Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein?
Hör´s näher und näher brausen.
Es zieht sich herunter in düsteren Reihn
und gellende Hörner , sie schmettern drein
und erfüllen die Seele mit Grausen
Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt:
Es ist Lützows wilde, verwegene Jagd

Was streift dort rasch durch den finstern Wald
und jaget von Bergen zu [...] ...


Was ziehet dort unten das Tal entlang
eine Schar im weissen Gewand
wie mutig brauset der volle Gesang
die Töne sind mir bekannt:
Sie singen von Freiheit und Vaterland
ich kenne die Scharen im weissen Gewand:
Hurra, hurra, hurra, hurra, hurra
du fröhliche Turnerschar!

Die Turner ziehen ins grünende Feld
hinaus zur männlichen Lust
daß Übung [...] ...


Was rasselt und rollet die Straße entlang
und eilet auf mutigen Schwingen
was drängen die Rosse mit Macht in den Strang
mit Feuer ins Feuer mit rauschendem Klang
Geht´s vorwärts, den Feind zu verschlingen
und seht ihr den feurigen leuchtenden Blitz
das ist, das ist unser schweres und leichtes Geschütz

Mit schwerem Geschütz und mit leichtem [...] ...

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Es lodert im Herzen, es flammt und sprüht
vom lautersten Feuer entzündet
und wenn es im Innern so heiß erglüht
dann öffnen die Lippen so gern sich zum Lied
das uns´re Begeisterung kündet
So rauscht denn ihr Lieder und sagt es der Welt
Was uns verbrüdert und mächtig zusammenhält

Das rastlose Trachten nach Bildung und Licht


Trotz draußen Wind und Wetter tobt
ruft uns ein einig Wort
„Ihr Fußballspieler, die ihr lobt
den schönen Fußballsport
verlasset schnell das sich´re Heim
und zieht hinaus aufs Feld
der grüne Rasen soll es sein
wo´s immer uns gefällt

Refrain:
Was könnte schöner als Fußball ja sein
dem Fußball gehört unser Leben
was brauchen wir Weib, [...] ...

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Was glänzet dort drüben wie Frührotschein
erleuchtend den nächtlichen Himmel
Die Glocke heult Sturm in die Nacht hinein
es füllt sich die Strasse mit wogenden Reihn
Entsetzen erfaßt das Getümmel
Doch fest und ruhig wie Felsen im Meer
so steht Deutschlands mutvolle Feuerwehr

Es rasseln die Spitzen, es schallt das Signal
in Ordnung steht alles beisammen


Wer ist es, der dort in des Feuers Glut
mit blitzendem Helme stehet
Der wirket und schaffet mit festem Mut
von lodernden Flammen umwehet
und fragt ihr die wackren Gesellen woher
das ist die  Feuerwehr

Wer steigt an dem brennenden Hause empor
von schwankem Seile getragen
Wer ringt sich dort oben durch Rauch hervor
als Retter [...] ...


Was gräbet und hacket im Sonnebrand?
Die Lüfte erfüllet ein Ächzen
Was watet dort barfuß im glühenden Sand
im Hunger und Durst zum Verlechzen
Wenn ihr die schweißtriefenden Männer fragt
was rastlos in die Sonnenglut jagt
Das ist des Hungers alles bezwingende Macht

Was wandelt im nächtlichen Dämmerschein
im schwarzen Habit zu den Bergen
Was fährt [...] ...

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Was flutet und strömt durch die Straßen dahin
in drängenden, schwellenden Massen
Was schließt sich zusammen mit Brudersinn
was breitet sich dicht um die Rednertribün´
daß der Platz kaum vermag sie zu fassen
Wer sind die Gestalten in schlichter Tracht
Männer der Arbeit, der alles gestaltenden Macht

Wer spricht zu dem Volk von der Bühne herab


Was zieht dort im Sturme durch Eis und Schnee
mit Männern, Rossen und Wagen
Verschneit sind die Täler, bedeckt ist die Höh´
und der Nordsturm braust von der tobenden See
die Männer nimmer verzagen
Wer sind die Kühnen? O nenne sie!
Das ist Preußens treffliche Artillerie

Hoch ragte die Schanze im Nebelgrau
von Waffen umtost bei [...] ...

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