Liedergeschichte: Jagdglück

Zur Geschichte von "Jagdglück": Parodien, Versionen und Variationen.

Das Motiv des wohlgestalten Jägers, der seine Liebeste im Wald trifft, um sich dort mit ihr zu lieben, ist seit dem 16. Jahrhundert in verschiedenen Textfassungen und unterschiedlichen Melodien verbreitet.

Noten dieses Liedes
Es jagt ein Jäger wohlgemut Er jagt aus frischem freien Mut Wohl unter ein grüne Linden; Er jagt derselben Tierlein viel Mit seinen schnellen Winden.… ...

Text: 2, 4: Staude, Strauch, Gebüsch 2, 5 Losen, aufmerksam horchen, lauschen 4, 2 Erfrören, erfrieren machen Zur Wunderhorn-Fassung dieses Liedes bemerkt Goethe: „Gut, aber nicht vorzüglich“. Eine moderne Umbildung ist das Jägerlied in Wunderhorn I, 147 (a. A. 141): Es ist kein Jäger, er...

Noten dieses Liedes
Es ging ein Jäger wohlgestalt In früher Morgenstunde Zu jagen (sich) wohl in den Wald Mit seinem Pferd und Hunde Der Jäger dacht in seinem… ...

Noten dieses Liedes
Es ritt ein Jäger wohlgemut Wohl in der Morgenstunde Wollt jagen in dem grünen Wald Mit seinem Roß und Hunde Und als er kam auf… ...

Text: 2, 1: Ursprünglich „Pfalzen“, für balzen, so heißt in der Jägersprache das eigenartige heißere Schreien des Auerhahns. 5, 2 Beizer altd. beizaere, ein Jäger mit abgerichtetem Falken, der da macht, daß die Jagdthiere anbeißen. Sinn also: nach Jägers Art und Weise. Nach Nicolai steht...