Liedergeschichte: Ich küsse nie

Zur Geschichte von "Ich küsse nie": Parodien, Versionen und Variationen.

Um 1790, so schrieb es ein alter Lehrer 1840 auf, sang man schon „Ich küsse nie“. Das Liebeslied für eine Frau namens Selinde, damals noch als Polonaise (Tanz aus Polen), wurde fast 100 Jahre später zu einem Wehrmachtsschlager, der sich als Marschlied bestens in das Repertoire von Heino einfügte.

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Im Dörfchen wo ich lebte wo wonnevoll umschwebte Selinde mich bat ich den Genius gar oft um einen Kuß „Ich küsse nie“ sprach sie „Ich küsse nie“ sprach sie Einst fiel beim raschen Tanze aus ihrem Lockenkranze ein Röslein ihr Ich hobs von ihrem Fuß und bat um einen Kuß „Ich küsse nie“ sprach sie ... Weiterlesen ... ...

Im Dörfchen wo ich leb wo hoch die Wonne schwebt (o wonniglich) Ich bat um den Genuß gar oft um einen Kuß „Ich küsse nicht“ sprach sie „ich küsse nicht“ Einst fiel beim raschen Tanz aus ihr`m geflochten Kranz ein Röschen rot Ich hob’s von ihrem Fuß und bat um einen Kuß „Ich küsse nicht“ ... Weiterlesen ... ...

In einem Polenstädtchen, da wohnte einst ein Mädchen, sie war so schön. Sie war das allerschönste Kind, das man in Polen find´t aber nein, aber nein sprach sie, ich küsse nie. Wir spielten Schach und Mühle, in jedem dieser Spiele gewann nur ich. Bezahle Deine, Deine Schuld durch eines Kusses Huld. Aber nein, aber nein ... Weiterlesen ... ...

Es gab einmal ein Polen das wollte Danzig holen und noch viel mehr Es schlug des Führers Vorschlag ab und grub sich selbst sein Grab Verloren hat’s den Staat, den Polenstaat Sie prahlten mit dem Siege als es noch nicht zum Kriege gekommen war Im voraus zogen sie dahin siegreich bis nach Berlin und keine ... Weiterlesen ... ...