Liedergeschichte: Donaulied

Zur Geschichte von "Donaulied": Parodien, Versionen und Variationen.

Aus einer sentimentalen Schlagerschnulze von 1830 entwickelte sich eine unter verrohten Soldaten verbreitete Vergewaltigungsphantasie, hier in verschiedenen Fassungen nachzulesen. Bereits 1880 wird aber in einer Nachdichtung des Liedes eine junge Frau im Schlaf vergewaltigt.

Zur Zeit läuft eine Online-Petition, weil dieses Lied immer noch in Bierzelten gespielt und anderswo gespielt und gegrölt wird. Wer weiß, wieviele Frau nach einem Schützenfest oder Oktoberfest womöglich ermutigt durch dieses Lied mißbraucht werden? Auch die Version, in der die Schlafende der Vergewaltigung zustimmt, nachdem sie davon erwacht, ist wohl nur ein feuchter Traum und missachtet die vielen Vergewaltigungsopfer.

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Einst ging ich am Ufer der Donau entlang
wollte sehen ob mein einziger Wilhelm da stand
er ist zwar verschwunden, er ist ja nicht mehr da
es tönte schon wieder die holde Nachtigall

Hier [...] ...

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Einst ging ich am Ufer der Donau und fand
ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand
Ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand
Ein schlafendes Mädchen im weißen Gewand

Und als ich das schlafende Mädchen ansah


Ich ging mal die Donau entlang
ein Seemann ganz einsam dort stand
Ich ging mal die Donau entlang
ein Seemann ganz einsam dort stand

Ach Seemann was bist du allein
komm mit in mein [...] ...


Einst ging ich am Rande der Donau entlang.
Ein schlafendes Madel am Ufer ich fand.

Ihr schneeweißer Busen war halb nur bedeckt.
Sie hatte die Beine weit von sich gestreckt.

Ich machte mich über die [...] ...




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