Liedergeschichte: Ach wie ists möglich dann

Zur Geschichte von "Ach wie ists möglich dann": Parodien, Versionen und Variationen.

Zuerst niedergeschrieben um 1750-1780 , Fliegendes Blatt „Neun schöne neue Weltliche Lieder“ ( das fünfte, um 1750-1780 und „Drei schöne neue Lieder“ (Das zweite, um 1800)

Dieses Volkslied aus der Gegend von Hildburghausen wurde etwa 50 Jahre später von Helmine von Chézy „umgemodelt“ – diese neuere Dichtung wurde dann vielfach nachgedruckt.

Ach, wie ist´s möglich dann dass ich dich lassen kann! Hab dich von Herzen lieb das glaube mir! Du hast  das Herze mein so ganz genommen ein, dass ich kein andre mehr lieben kann so sehr Lieber brichts Herz entzwei eh man ein falsche Treu oder ein falsche Lieb an mir verspürt Ja, wenn das Glück ... Weiterlesen ... ...

Ach, wie ist´s möglich dann daß ich dich lassen kann! Hab dich von Herzen lieb das glaube mir! Du hast  das Herze mein so sehr genommen ein, dass ich kein andern mehr liebe so sehr Obschon das Glück nicht wollt´ daß ich dein werden sollt so lieb ich dennoch dich glaubs sicherlich Es soll kein Andrer sein ... Weiterlesen ... ...

Dieses Volkslied mit Melodie aus der Gegend von Hildburghausen, durch Dr. Hohnbaum aufgeschrieben und an Erk eingesandt. Gleichlautend eine Niederschrift von Gustav Reichardt um 1830; wenig anders bei Richter und Marschner. Volksl. 1850. Alte Melodie und neun Text bei Kretzschmer I, 25 und Hoffmann, Volksgesangbuch...

Ach, wie ist´s möglich dann dass ich dich lassen kann! Hab dich von Herzen lieb das glaube mir! Du hast die Seele mein so ganz genommen ein, dass ich kein´ andere lieb als Dich allein Blau blüht ein Blümelein das heisst Vergissnichtmein, dies Blümelein leg ans Herz und denk an mich! Stirbt Blüt‘ und Hoffnung ... Weiterlesen ... ...

Der Text ist eine Umformung des alten Volksliedes durch Helmine Chezy um 1824. Die Melodie ift von Friedrich Kücken 1827 komponiert, aber vom Volke zurechtgesungen worden, wie hier unten der Vergleich beider Lesarten lehrt. Das Original ist gedruckt im „Kücken-Album, II. Bd., Nr. 11,“ Leipzig,...

Laß mich nur fliegen hin dir bleibet Herz und Sinn treu auch im fernen Land jenseits der See Hier in des waldes Raum sang ich des Lebens Traum und grüner Saaten Feld barg mir das Zelt Hin ist nun Waldesgrün und süßer Blumen Blühn und meiner Hütte Raum stehet allein Drum ist das Herz  mir ... Weiterlesen ... ...