Liedergeschichte: Ach Gott wem soll ich klagen

Zur Geschichte von "Ach Gott wem soll ich klagen": Parodien, Versionen und Variationen.

Mit der Zeile „Ach Gott, wem soll ichs klagen / Das heimlich Leiden mein“ beginnen mehrere Liedtexte aus dem frühen 16. Jahrhundert. Der Deutsche Liederhort bringt unter der Nummer 918 eine Nonnenklage mit diesem Anfang, Quelle sind Fliegende Blätter.

Ach Gott, wem soll ich klagen Das heimlich Leiden mein! Mein Buhl  ist mir verjaget Bringt meinem Herzen Pein Soll ich mich von ihr scheiden Tut meinem Herzen weh So schwing ich mich über die Heiden Du siehst mich nimmer meh´ Wie soll es denn geschehen Wenn ich von dir nun scheid Mein Herz möchte ... Weiterlesen ... ...

Ach Gott, wem soll ichs klagen Das heimlich Leiden mein! Mein Herz will mir verzagen Gefangen muß ich sein Ins Kloster bin ich gegeben In meinen jungen Jahrn Darin ich mußte leben Kein Freud noch Lüste haben Das klag ich allzeit Gott. Nun höret zu dieser Stunde Was ich euch sagen tu! Verflucht sein all ... Weiterlesen ... ...