Liederlexikon: Lätare

| 2019

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Laetare (lateinisch laetare „freue dich“) oder Lätare, auch Freudensonntag, Rosensonntag (lat. Dominica de rosa) genannt, ist bei den Christen der vierte Fasten- oder Passionssonntag. Mit dem Sonntag Laetare ist die Mitte der Fastenzeit („Mittfasten“) überschritten und er hat deshalb einen fröhlicheren, tröstlichen Charakter, da das Osterfest näher rückt. Das wird in der katholischen Kirche traditionell auch durch die liturgische Farbe ausgedrückt: In das Violett der Fastenzeit mischt sich an diesem Tage schon ein wenig von der weißen Liturgiefarbe des nahen Osterfestes, was dann einen rosa Farbton ergibt. (Wikipedia)


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"Lätare" im Archiv:

Sommereinholen

Spiele mit einem Streitgespräch zwischen Sommer und Winter, das mit dem Sieg des Sommers endet, wurden zu Fastnacht, Lätare, aber auch noch zu Pfingsten aufgeführt. Die Strophen wurden wechselweise vom Darsteller des Sommers und Winters vorgetragen. Urkundliche Nachrichten über die festliche Verabschiedung des Winters in deutschen Quellen gehen bis ins Mittelalter zurück. Mit Heischeliedern wurde zu Lätare (vierter Sonntag in

Trariro der Sommer der ist do

Tra, ri, ro! Der Sommer der ist do! Wir wollen ´naus in Garten, und woll´n des Sommers warten. Jo, jo, jo! Der Sommer der ist do! Tra, ri, ro! Der Sommer der ist do! Wir wollen hinter die Hecken und wollen den Sommer wecken. Jo, jo, jo! Der Sommer der ist do! Tra, ri, ro! Der Sommer der ist do!

Sommereinholen

In der Pfalz und umliegenden Gegenden gehen am Sonntag Lätare, welchen man den Sommertag nennt, die Kinder auf den Gassen herum mit hölzernen Stäben, an welchen eine mit Bändern geschmückte Bretzel hängt, und singen den Sommer an, worüber sich jedermann freut. Auch gehen oft zwei erwachsene junge Bursche verkleidet herum, von welchen einer den Sommer, der andere den Winter vorstellt,