Bremer Stadtmusikanten

Heia

| 1895

Heia bzw Heie
Heia und Heie bezeichnet in der Kindersprache die Wiege , die auch Boje oder Buje und Hozze heißt. daher heizen oder in die Heia gehen soviel als Schlafen heißt. Ei (altdeutsch hei) ist Empfindungslaut stiller Freude, sie in heia, heida, heisa zur ausgelassenen Freude sich steigert. Möglich, daß heia und heisa vom slawischen hajati abzuleiten ist, was ebenfalls „schlafen“ bedeutet.
Vergleiche auch Suse bzw Popeia
Franz Magnus Böhme in “ Deutsches Kinderlied und Kinderspiel “ – 1895

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Heia im Archiv:

Heia Popeia was soll ich euch sage

Heia Popeia was soll ich euch sage de Vater chauft mer en goldige Wage en goldig Wage sechs Schimmeli dri und dann cha mi Buebli de Fuehrma si bei: Simrock 229

Heia bula Wieglestoß

Heia bula Wieglestoß übers Jahr ist´s Chindle groß bei: Simrock 220

Robert Götz

Der Komponist Robert Götz  wurde 1892 in Struthof bei Betzdorf (Sieg) geboren und starb am 15.2.1978 in Dortmund. Von ihm stammt unter anderem „Aus grauer Städte Mauern“ , die Hymne des Wandervogel , das er kurz nach dem ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution 1918 im Alter von etwa 28 Jahren auf einen Text von Hans Riedel geschrieben hatte.  Weitere Kompositionen von ihm […]

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