Liederlexikon: Fußball Sang und Klang

| | 1920
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„Fußball Sang und Klang“ , Liederbuch für die Fußballer im Arbeiter- Turn- und Sportbund erschien um 1920 im Arbeiter-Turnverlag A.G. Leipzig. Das Büchlein hat  55 Seiten und enthält die Texte von 32 sportlichen und 30 Volks- und Wanderliedern.

Im Geleitwort heisst es:

Lange wurde der Wunsch nach einem Fußballliederbuch gehegt, endlich ist der Anfang gemacht. Denn dies ist erst ein Anfang. Die Dichter in unseren Reihen sind sehr dünn gesät oder verschmähen die Beteiligung. Da fiel das Büchlein dürftig aus. Zwar wurde noch viel eingesandt, aber der gute Wille allein genügt nicht. Wir sind aus Mangel an wirklich guten Sportliedern bis an die äußerste Grenze des Erträglichen gegangen. Die zweite Auflage später hoffen wir in vollendeterer Form und größerem Umfang herauszugeben. Dazu müssen alle Berufenen beitragen. Wer etwas Gutes geschaffen hat, sende es ein.  Allen bisherigen Mitarbeitern herzlichen Dank.

Die Volks- und Wanderlieder im zweiten Teil sind eine sorgfältige Auswahl der Besten vom Besten. Die Beschränkung in der Anzahl der Lieder hat seinen Grund darin, daß das Fußballiederbuch nur eine Ergänzung des Fußballiederbuchs “ Der freie Turner “ sein soll, kein Ersatz.

Alles in allem ist das Büchlein wohl geeignet, unseren Sportfreunden durch des Gesanges Harmonien fröhliche Stunden beim Wandern und im gesellschaftlichen Kreise zu bereiten. Darum zum würdigen Geleit ein „Frei Heil!“

R.K.



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Fußball Sang und Klang im Archiv:

Lieder stimmt an!

Lieder stimmt an! Grüßt die geschiedenen Stunden die uns so eilig entschwunden Freunde, heran! Spiele sind aus freudig, in freudigem Schwarme stärkten wir Herzen und Arme zieh´n jetzt nach Haus Der nur ist frei welchem die Sehne durchziehet Mut, der im Busen ihm glühet Und wir sind frei Seliges Glück! Friede und Freundschaft und Freude läch´le uns immer wie heute

O alte Burschenherrlichkeit

O alte Burschenherrlichkeit wohin bist du entschwunden Nie kehrst du wieder gold´ne Zeit so froh und ungebunden! Vergebens spähe ich umher ich finde deine Spur nicht mehr. O ierum, ierum, ierum O quae mutatio rerum Den Burschenhut bedeckt der Staub Es sank der Flaus in Trümmer Der Schläger ward des Rostes Raub Erblichen ist sein Schimmer Verklungen der Kommersgesang Verhallt

Wie ein stolzer Adler schwingt sich auf das Lied

Wie ein stolzer Adler schwingt sich auf das Lied, daß es froh die Seele auf zum Himmel zieht weckt in unsrer Brust hohe heil´ge Lust Was der tiefsten Seele je Erquickung beut, alles Große, Edle, Treu´ und Einigkeit Lieb´ und Tatendrang wecket der Gesang Alles zarte, schöne was die Brust bewegt alles göttlich Hohe das zum Himmel trägt: Alles das

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