Liederlexikon: Freiheitsklänge

| | 1909

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Freiheitsklänge. Sozialistisches Liederbuch. Verlag “Freiheit”, Budapest . 1909. 32 S. –  Wurde für 25 Pfg. verkauft. Sehr seltenes Liederbuch aus dem anarchistischen Umfeld, leider ohne Noten. Enthält Lied- Texte von Herwegh , Henckell , Heine , den ” Generalstreik-Marsch ” und ” Weckruf ” von Erich Mühsam , das ” Proletarierlied ” von John (Johann) Most , eine ” Spanische Anarchisten-Hymne ” von Ramon Carratala, ” Vaterland ” von Mackay sowie bekannte Lieder der Arbeiterbewegung. Zum Teil sollten die Texte zu bekannten und hier angegebenen Melodien gesungen werden.




"Freiheitsklänge" im Archiv:

Ich bin ein freier Mann und singe (Leicht Gepäck)

Ich bin ein freier Mann und singe mich wohl in keine Fürstengruft und alles, was ich mir erringe ist Gottes liebe Himmelsluft Ich habe keine stolze Feste, von der man Länder übersieht ich wohn ein Vogel nur im Neste Mein ganzer Reichtum ist mein Lied Ich durfte nur, wie andre, wollen, Und wär nicht leer davongeeilt, Wenn jährlich man im

Wer seine Hände falten kann (Der letzte Krieg)

Wer seine Hände falten kann bet um ein gutes Schwert um einen Helden, einen Mann den Gottes Zorn bewehrt Ein Kampf muß uns noch werden Und drin der schönste Sieg, Der letzte Kampf auf Erden, Der letzte heilige Krieg Herbei, herbei, ihr Völker all Um euer Schlachtpanier! Die Freiheit ist jetzt Feldmarschall, Und Vorwärts heißen wir. Der Zeiger weist die

Im düstern Auge keine Träne (Die schlesischen Weber)

Im düstern Auge keine Träne, sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch wir weben hinein den dreifachen Fluch Wir weben, wir weben. Ein Fluch, dem Götzen, zu dem wir gebeten in Winterskälte und Hungersnöten wir haben vergebens gehofft und geharrt er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt Wir weben, wir weben. Ein Fluch dem

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