Liederlexikon: Franz Dingelstedt

| 1814

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Der Dichter, Journalist und Theaterintendant Franz Freiherr von Dingelstedt wurde am 30. Juni 1814 in Halsdorf (Wohratal) geboren. Er starb am 15. Mai 1881 in Wien.



"Franz Dingelstedt" im Archiv:

Hier hab ich so manches liebe Mal (Weserlied)

Hier hab ich so manches liebe Mal mit meiner Laute gesessen hinunterblickend ins weite Tal mein selbst und der Welt vergessen Und um mich klang es so froh und so hehr und über mir tagt es so helle und unten brauste das ferne Wehr und der Weser blitzende Welle Wie liebender Sang aus geliebtem Mund o flüstert es rings durch

Weib gib mir Deckel, Spieß und Mantel

Weib, gib mir Deckel, Spieß und Mantel Der Dienst geht los, ich muß hinaus. Noch einen Schluck… Adjes Mariandl! Ich hüt´ die Stadt, hüt´ du das Haus Nun schrei ich wieder wie besessen Was sie nicht zu verstehen wagen Und was sie alle Tag´ vergessen: Hört ihr Herrn und laßt euch sagen! Schnarcht ruhig fort in euren Nestern Und habt

Herr Michel und der Vogel Strauss

Herr Michel und der Vogel Strauß sind leibliche Geschwister aus diesem guckt´s Kamel heraus aus jenem der Philister. Sie flögen gern und könntens auch die Schwingen sind gegeben Doch bleiben sie nach altem Brauch fein an der Erde kleben. Der eine birgt den Kopf im Sand und läßt den Steiß sich blasen Der andre wühlt sich mit Verstand in Bücher

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