Liederlexikon: Es war einmal ein treuer Husar

| 1880

Die heute verbreitete Liedfassung wurde von dem Kölner Karnevalskomponisten und früheren Militärkapellmeister Heinrich Frantzen (1880–1953) als Marschlied komponiert. Der Kölner Musikverlag Gustav Gerdes OHG (jetzt Teil der Musikverlage Hans Gerig in Bergisch Gladbach) veröffentlichte das Lied 1924. Die Karnevalsgesellschaft Treuer Husar nimmt für sich in Anspruch, dass der Marsch zu deren Gründung 1925 komponiert worden sei. Wohl erst seit diesem Zeitpunkt ist das Lied mit dem Karneval assoziiert; noch in den 1890er Jahren war es als Karnevalslied völlig unbekannt. (Wikipedia)



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Es war einmal ein treuer Husar im Archiv:

Es war einmal ein treuer Husar (1825)

Es war einmal ein treuer Husar der liebt´ sein Mädchen ein ganzes Jahr Ein ganzes Jahr und noch viel mehr die Liebe nahm kein Ende mehr. Kaum war er drei Tag in der Fremd´ so kam ein Brief von Liebchens Händ´ Sie ward so krank bis auf den Tod Drei Tag, drei Nacht sprach sie kein Wort Und als der

Es war einmal ein feiner Knab (vor 1856, Niederrhein)

Es war einmal ein feiner Knab der liebt sein Schätzchen sieben Jahr Wol sieben Jahr und noch viel mehr als wenn der Lieb kein Ende wär Der Knab der reist ins fremde Land derweil wird sein Herzliebchen krank Ja krank ja krank bis auf den Tod drei Tag drei Nacht sprach sie kein Wort Und als der Knab die Botschaft

Es liebten zwei im Stillen sich

Es liebten zwei im Stillen sich sie liebten sich herzinniglich Die Liebe war so inniglich das Schicksal traf sie fürchterlich Der Jüngling wollt auf Reisen gehn Das Mädchen blieb ganz traurig stehn die Mutter sprach: »Ach, liebes Kind du weinest dir die Äuglein blind Ach Mutter, ich hab zwar keine Not ich wünsche mir schon längst den Tod Für mich

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