Liederlexikon: Das Löns-Liederbuch

| 1920

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“Das Löns-Liederbuch” mit Liedern nach Gedichten von Hermann Löns wurde herausgegeben von Hanns Heeren und Otto Koch, neubearbeitet von Hermann Engel, dritte Auflage 21.- 31. Tausend 1920 im Julius-Zwißler-Verlag Wolfenbüttel. Im Vowort zur ersten Auflage heisst es:

“Hermann Löns fiel für das Vaterland. Und doch ist er nicht tot: Er wandert mit uns, wenn wir durch die Heide ziehen, er ist dabei, wenn wir am Abend den Bauern seine Lieder singen..”



"Das Löns-Liederbuch" im Archiv:

Was sehen denn die Leute mich bloß so eigen an (Am Brunnen)

Was sehen denn die Leute mich bloß so eigen an? Als wüßten sie es alle was keiner wissen kann Ich glaube gar, sie lesen’s mir ab von dem Gesicht als ob sie’s alle wissen und das dürfen sie doch nicht Das Wasser in dem Brunnen das sagt es mir sogleich meine Augen, die sind trübe meine Wangen, die sind bleich

Am Haidberg geht ein leises Singen (Die goldene Wiege)

Am Haidberg geht ein leises Singen Ein leises Singen her und hin Da sitzt und wiegt die goldne Wiege Die tote Zwergkönigin Frau Königin, Euch will ich klagen Will klagen Euch mein Herzeleid Mein Schatz hat treulos mich verraten Mein Herz das weint vor Traurigkeit So gib es her, ich will es wiegen Bis daß es schläft für immer ein

Viel hundert weiße Lilien (Die Nonne)

Viel hundert weiße Lilien im Klostergarten stehn die roten, roten Rosen sind noch einmal so schön Die roten, roten Rosen die darf ich gar nicht ziehn im Klostergarten dürfen bloß weiße Lilien stehn Drei rote Rosen fallen vor meine Füße hin es fließen meine Tränen dass ich eine Nonne bin Ach, Reiter, junger Reiter behalt die Rosen dein mir blühen

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