Kuntzen von A - Z ..

Zwei Särge einsam stehen In des alten Domes Hut König Ottmar liegt in dem einen In dem andern der Sänger ruht Der König saß einst mächtig Hoch auf der Väter Thron, Ihm liegt das Schwert in der Rechten Und auf dem Haupte die Kron Doch neben dem stolzen König Da liegt der Sänger traut Man noch in seinen Händen Die fromme Harfe schaut Die Burgen rings zerfallen Schlachtruf tönt durch das Land Das Schwert, das regt sich nimmer Da in des Königs Hand Blüten und milde Lüfte Wehen das Tal entlang Des Sängers Harfe tönet In ewigem Gesang Text: Justinus Kerner (1808) Musik: Emil Kuntzen (1792, "Habt ihr gesehen eine Lilie") Böhme bringt in "Volkstümliche Lieder der Deutschen" obige Melodie. Weitere Vertonungen: Franz Wilhelm Abt ("Des Sängers Harfe", 1863) --  Franz Wilhelm Abt, 1882 -- Eduard Behm (1862 - 1946) --  Joseph Dessauer (1838) --  Carl Isenmann (1883) -- Carl Friedrich Wilhelm Müller (1873) --  Friedrich Silcher (1789 - 1860) --  Heinrich Triest (1808 - 1885) -- Alexander Winterberger (1834 - 1914)

Ich bin vergnügt, im Siegeston
Verkünd es mein Gedicht
Und mancher Mann mit einer Kron
Und Szepter ist es nicht
Und wär er’s auch, nun, immerhin

Weisheit | Liederzeit: | 1771


Zwei Särge einsam stehen
In des alten Domes Hut
König Ottmar liegt in dem einen
In dem andern der Sänger ruht

Der König saß einst mächtig

Balladen | Lob der Musik | Liederzeit: | 1808