Brahms von A - Z ..

In stiller Nacht, zur ersten Wacht ein Stimm´ begunnt zu klagen, der nächt´ge Wind hat süß und lind zu mir den Klang getragen von herbem Leid und Traurigkeit ist mir das Herz zerflossen, die Blümelein, mit Tränen rein hab' ich sie all' begossen. Der schöne Mon' will untergon, für Leid nicht mehr mag scheinen, die Sternelan ihr Glitzen stahn, mit mir sie wollen weinen. Kein Vogelsang noch Freudenklang man höret in den Lüften, die wilden Tier´ traur'n auch mit mir in Steinen und in Klüften. Text und Musik: Friedrich von Spee (1591-1635) Original mit 15 Strophen "Traur-Gesang von der Not Christi am Ölberg in dem Garten", veröffentlicht in  Trutznachtigall (1649) Musik: bearbeitet u. a. von Johannes Brahms nach einer Melodie aus Kölnisches Gesangbuch (1852, Albert Gereon Stein)

In stiller Nacht, zur ersten Wacht ein Stimm´ begunnt zu klagen, der nächt´ge Wind hat süß und lind zu mir den Klang getragen von herbem Leid und Traurigkeit ist mir das Herz zerflossen, die Blümelein, mit Tränen rein hab‘ ich sie all‘ begossen. Der schöne Mon‘ will untergon, für Leid nicht mehr mag scheinen, die ... Weiterlesen ... ...

Trauerlieder | Liederzeit: | 1635


Lass dich nur nichts nicht dauern, mit Trauern sei stille Wie Gott es fügt So sei vergnügt mein Wille Was willst du viel dich sorgen auf morgen? Der Eine steht allem für, Der gibt auch dir das Deine Sei nur in allem Handel ohn Wandel Steh feste Was Gott beschleußt Das ist und heißt das ... Weiterlesen ... ...

Geistliche Lieder | Liederzeit: , | 1633


Spazieren wollt ich reiten Der Liebsten vor die Tür Sie blickt nach mir von weitem Und sprach mit großen Freuden Seht dort meines Herzens Zier Wie trabt er her zu mir Trab Trab trab Trab trab Rößlein trab Trab trab trab für und für Den Zaum, den ließ ich schießen Und sprengte hin zu ihr ... Weiterlesen ... ...

Liebeslieder | Liederzeit: | 1612