Heil’ge Liebe Himmelsglaube

Heil’ge Liebe Himmelsglaube
reinen Seelen nur bewußt
Abendstern aus Edens Laube
komm erleuchte uns’re Brust

Wie ein Vöglein das verschlagen
Weint im stillen Ozean
Komm zur Heimat mich zu tragen
Liebe dir gehör ich an

Vor mir fliegt die weiße Taube
Die vor keinem Sturm erbleicht
Weil ich an den Himmel glaube
Hab ich sie auch schon erreicht

Hab ich deinen Wink verstanden
Ist mein Hafen auch nicht weit
Vor mir seh ich Schiffe stranden
Mich empfängt die Ewigkeit

Text: Johannes Daniel Falk (1817, Weimar)
Musik: Vermutlich Johannes Daniel Falk  selbst
in Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895)

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