Ein Bild ist mir ins Herz gegraben (Muttergottesbild)

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Ein Bild ist mir ins Herz gegraben
ein Bild, so zart und wundermild
Jed´ fromm Gemüt kann dran sich laben
Es ist der Schmerzensmutter Bild
In guten, wie in bösen Tagen
Will ich dies Bild im Herzen tragen

Ich sah das Bild im stillen Haine
wo einsam die Kapelle steht
Da sprach ich oft beim Lampenscheine
mein einfach kindlich Nachtgebet
Nur Gott weiß was in jenen Stunden
mein schwergeprüftes Herz empfunden

Ja wo ich je ein Herz gefunden
dem diese Welt nur Kummer gab
das nichts gekannt als Schmerz und Wunden
und nichts mehr hoffet als das Grab
da hab ich auch dies Bild erblicket
und Gram und Unmut war ersticket

Dies liebe Wunderbildis winket
mir Trost im Leben und im Tod
dann, wenn der dunkle Vorhang sinket
und glänzt das große Morgenrot
dann hoff ich in den Himmelsauen
dich o Maria selbst zu schauen

Text: P. G. Morel ()
Musik: A. Schubiger –
in Gesellenfreud (1913 , aufgenommen mit Genehmigung des Originalverlegers Fritz Gleichauf in Regensburg )

Andere Fassung:

Ein Bild ist mir ins Herz gegraben
ein Bild, so zart und wundermild
Jed´ fromm Gemüt kann dran sich laben
Es ist der Schmerzensmutter Bild
In guten, wie in bösen Tagen
Will ich dies Bild im Herzen tragen

O Schmerzensmutter, makelreine
Du große Leidenskönigin
Mit Deiner Tränen lichtem Scheine
Durchleuchte Seele, Herz und Sinn
Daß wir uns gern im Leiden üben
Und täglich treuer Jesum lieben

Laß Mutter Deine Tränen fließen
In jedes Herz und fromm Gemüt
Daß überall die Opfermyrrhen sprießen
Die Rose echter Lieb erblüht
Einst noch im Tode das letzte Stöhnen
Ist heißer Dank für Deine Tränen

Noch eine Version:

Ein Bild ist mir ins Herz gegraben,
ein Bild so schön und wundermild.
Ein Sinnbild aller guten Gaben,
es ist der Gottesmutter Bild.
Maria immer mild
und immer drängt die Not
und immer nur Maria
Maria immer mild, immer mild

Ich saß am Rande meiner Wege
auf meiner ersten Pilgerfahrt
Schon damals hatten seine Züge
mir Gottes Schönheit offenbart
Refr: Maria immer mild
und immer drängt die Not
und immer nur Maria
Maria immer mild, immer mild

Ich sah das Bild im stillen Haine
wo einsam die Kapelle steht
Da sprach ich oft beim Lampenscheine
mein einfach kindlich Nachtgebet
Maria immer mild
und immer drängt die Not
und immer nur Maria
Maria immer mild, immer mild

Ich seh dein Bild stehts Tag und Nacht
vor meinen Kindesaugen stehn
Ich hab es lieb und halte Wacht
davor mit kindlich heißem Flehn
Maria immer mild
und immer drängt die Not
und immer nur Maria
Maria immer mild
immer mild

Liederthema: ,
Liederzeit: (1913)
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