Die Hochzeit ist bei meiner Treu ein pudelnärrisch Ding (Ehestandsfreuden)


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Die Hochzeit ist bei meiner Treu
ein pudelnärrisch Ding
man ißt und trinkt sich voll dabei
da heißt´s nur tanzt und springt

Sechs Wochen gehn so schlummrig hin
da ist man augenblind,
die Eh´leut sind ein Herz und Sinn
da heißt´s mein Schatz, mein Kind

Da treibt man lauter närrisch Zeug
man lebt, man weiß nicht wie
der Eh´stand ist ein Himmelreich
und lauter Harmonie
schrein die Plagen qua, qua,qua
die Ohren tun ein´m weh
der Mann läuft fort zum Biere da
das Weib säuft brav Kaffee

Der Kinder hab ich nicht so viel
es sind nicht mehr als 12
und bei der Nacht da heulen sie
und fressen wie die Wölf

Und jetzo hat das Lied ein End
die Lichter löscht man aus
und wer´s nicht glaubt, soll´s ausprobiern
ich halte mich da raus

Text und Musik: anonym ?  Volkslied aus Franken , um 1855


Liederthema: Hochzeitslieder
Liederzeit: (1855)
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