Der Sommer und der Sonnenschein

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Der Sommer und der Sonnenschein
Ganz lieblich mir das Herze mein
Erquicken und erfreuen
dass ich mit Lust im grünen Gras
Mag springen an dem Reihen

Des lacht die Allerliebste mein
Wollt Gott, ich sollt heint bei ihr sein
In Züchten und in Ehren
Das wär meins Herzen größte Freud
Darauf darf ich wohl schwören

Demselben wacker Mägdelein
Schickt ich neulich ein Kränzelein
Mit rotem Gold bewunden
Dabei sie mein gedenken soll
Bei hunderttausend Stunden,

Ich ritt durch einen grünen Wald
Da sungen die Vöglein Wohlgestalt
Frau Nachtigall mit ihnen
Nun singt, ihr klein Waldvöglein
Um meines Buhlen Wille

Text und Musik: Verfasser unbekannt
Nic. Rosthius, 30 Newer lieblicher Galliardt. . I. Thl. Erfurt 1597. Nr. 20. Die Musik ist von Rost selbst komponiert, also nicht Volksweise, wie auch der Text kaum Volkslied zu nennen ist. Uhland Nr. 39 rangiert ihn unter die „Reigen“ – Deutscher Liederhort II (1893, Nr. 458 „Mai-Reigen“ und 498 „Reigen“)

Anmerkungen zu "Der Sommer und der Sonnenschein"

Erklärung:

  • 2, 2 heint, an diesem heutigen Abend
  • 3, 5 hunderttausend Stunden, hunderttausend mal.

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