Fliege weißer Adler fliege

Fliege, weißer Adler, fliege auf zum Licht aus Grabesnacht Künde weithin deine Siege und den Ruhm der großen Schlacht! Deine Streiter sind gefallen nicht mehr deine Banner wallen Da du fliegest stolz voran weißer Aar die Siegesbahn Fliege, weißer Adler, fliege stolz mit Ostrolenkas Flug ob dein Wohl auch unterliege, das der Doppelgeier schlug btlutig trieft dein Schneegefieder aber Blut

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Der milde Friede kehrt uns wieder

Der milde Friede kehrt uns wieder zur Heimat wandern wir zurück zum letztenmal ihr Waffenbrüder schweift über Schleswig unser Blick Gedenket der Nachmittagsstunden am zweiten Tage des April wo Wolf mit schweren Todeswunden und Schulz als braver Krieger fiel Doch durfte nie der Mut uns fehlen war noch so schauervoll die Nacht denkt, wie wir in den Parallelen so manche

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Wohlan wer Recht und Wahrheit achtet (Arbeiter-Marseillaise)

Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet zu unsrer Fahne steh allzuhauf! Wenn auch die Lüg uns noch umnachtet bald steigt der Morgen hell herauf! Ein schwerer Kampf ist´s den wir wagen zahllos ist unsrer Feinde Schar Doch ob wie Flammen die Gefahr mög über uns zusammenschlagen nicht fürchten wir den Feind stehn wir im Kampf vereint! Nicht zählen wir den

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Die Preußen stürmen die Düppeler Schanzen

Die Preußen stürmen die Düppeler Schanzen Kanonen donnern und Kugeln tanzen Die Dänen wehren mit trotzigem Mut sich hinter den schützenden Wällen gut Bald hemmen gewaltige Pallisaden die stürmenden Krieger auf blutigen Pfaden Doch Klinke, der Brave, kann nicht ansehn die Kameraden wie stutzig sie stehn “Was nützt es” spricht er “bedächtig zu raten des Todes Gefahren drängen zu Taten

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Dort wo des Schwarzwalds dunkle Berge ragen (Breisgau)

Dort wo des Schwarzwalds dunkle Berge ragen mit ihren Gipfeln in des Himmels Blau und an den sonn´gen Hängen Reben tragen dort liegt ein wunderschöner goldner Gau Wo Freiburg bergumsäumt von längst vergangnen Tagen träumt Des Münsters schlanker Turm auf blühende Felder reichgesegnete hernieder schaut und auf des Schwarzwalds dunkelgrüne Wälder die auf den mächt´gen Bergen aufgebaut Nichts kommt dir

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Und immer mehr Soldaten

Und immer mehr und immer mehr Und immer mehr Soldaten! Herr Wilhelm braucht ein großes Heer, Er sinnt auf große Taten. Er braucht’s nicht wider Dänemark, Er braucht’s nicht wider Kassel – Für solchen Quark, spricht Herr Bismarck, Genügt ein stark Gerassel. Er braucht es nicht am Rhein, am Po Die Flammenzeichen rauchen Schon längst nicht mehr – drum sagt

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