Vom Turm, wo ich oft gesehen hernieder auf ein schönes Land, vom Turme fremde Fahnen wehen wo meiner Ahnen Banner stand. Der Väter Hallen sind gebrochen gefallen ist des Enkels Los, er birgt, besiegt und ungebrochen sich in der Erde tiefem Schoss. Und wo einst in des Glückes Tagen mein Jagdhorn tönte durchs Gefild, da ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter: ,
Liederzeit: | 1826


Treu und herzinniglich, Robin Adair, tausendmal grüss´ ich dich, Robin Adair! Hab´ ich doch manche Nacht schlummerlos hingebracht, immer an dich gedacht, Robin Adair! Dort an dem Klippenhang, Robin Adair, rief ich oft still und bang: Robin Adair! Fort von dem wilden Meer falsch ist es, liebeleer, macht nur das Herze schwer, Robin Adair! Mancher ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


Hier unten im Schatte hier unten im Gras vergissen i d’s Liebe d‘ je länger je bas Fiderallerallera … Hieniede, hieniede-n am Bodensee Hie git’s keine falsche Chnabe meh Fiderallerallera … Im klare Wasser da schwämme die Fisch: Wie wohl isch dem Meitschi wäs ledig ist Fiderallerallera … Ja ledig sun-isch gar es guets Ding ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


Lustiger Matrosensang! holdio! Töne laut das Meer entlang! holdio! Bald im Süden, bald im Nord sing´ ich hier und singe dort werf die Grillen über Bord holdio, holdio, holdio! In des Schiffleins nassen Bauch, holdio blas ich meines Pfeifchens Rauch, holdio! Fischlein springt im Sonnenschein Seehund schwimmt uns hinterdrein und die wilden Möwen schrein holdio, holdio, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


Hört die Lerche, sie singt hoch in den bläulichen Lüften über den grünenden Triften tönet ihr Lied. Wie erklingt ihre melodische Brust uns zur Freude und Lust Seht die Lerche, sie steigt Hoch in den himmlischen Räumen ruft sie den schlummernden Keinem „Grünet, der Winter entfleucht!“ Und aus dem fruchtbaren Schoß sprossen Halme und Moos ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


Es war einmal ein König ein König wars am Rhein, der liebte nichts so wenig als Haders Not und Pein. Es stritten seine Degen um einen Schatz im Land und wären fast erlegen von ihrer eignen Hand. Da sprach er zu den Edlen: „Was frommt euch alles Gold, wenn ihr mit euern Schädeln den Hort ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten was man hat muss scheiden, muss scheiden; wiewohl doch nichts im Lauf der Welt dem Herzen, ach! so sauer fällt als Scheiden, als Scheiden, ja Scheiden So dir geschenkt ein Knösplein was so thu es in ein Wasserglas doch wisse, doch wisse: blüht morgen dir ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1826


Es blies ein Jäger wohl in sein Horn tara, tara, tara! und wandelte still durch Dickicht und Dorn tara, tara, tara! Er schoss nicht Hasen, noch Hühner, noch Reh, denn, ach, im Herzen war´s ihm gar weh tara, tara, tara! – seitdem er das Mägdlein sah Des Jägers verlockender Hörnerklang tara, tara, tara! ihr tief hinein ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
| 1826


Ond’s Liebe das halte mer för kä Sönd ju doli duli alihu Wemme schöni Meiteli sendt ju doli duli alihu Aber wemme grad wüesti Meiteli sendt — So halte mers Liebe för große Sönd Ond alli Meiteli, jongs ond alts Hand äbe e Büebli am Hals Die säh mit de Zähne, mie Schnupf so wyß, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826


O Ueli myn Ueli chumm du zu mer z’Chilt I bache dir Schnitte sie sy gar nit bitter si sy gar so mild O Elsi, mys Elsi I derf nit geng cho! We’s d’r Aetti vernähmti Daß i geng so chämti Wie würd’s mer ergo! O Ueli, my-n-Ueli, Der Aetti seit nüt! Er thut si verschwere ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1826